Helmut Marko glaubt, dass Red Bull Racing zumindest theoretisch in dieser Saison noch um mehrere Siege kämpfen kann. Monza wird jedoch nicht eine dieser Gelegenheiten sein, warnte der Österreicher. Nach einer Reihe besonders harter Rennen meldete sich Red Bull in Zandvoort zurück.
Max Verstappen startete von P3, was den Großteil des Rennens das maximal mögliche Ergebnis zu sein schien. Als Lando Norris jedoch spät ausfiel, rückte Verstappen auf den zweiten Platz vor.
Yuki Tsunoda lieferte dem Team ebenfalls einen Schub und schloss zum ersten Mal seit dem Emilia-Romagna Grand Prix im Mai in den Punkten ab.
Nach dem Rennen sagte Verstappen, er sei mit seinem zweiten Platz sehr zufrieden, eine vernünftige Reaktion laut Marko: "Man muss realistisch sein," sagte der Red Bull Berater der österreichischen oe24.
McLaren von 'einem anderen Planeten', laut Marko
"Es ist, als ob McLaren von einem anderen Planeten wäre. Wenn sie aufs Gas treten, haben sie einen Dreiviertelsekunden Vorsprung vor uns [pro Runde]."
Dennoch sieht Marko auch eine positive Entwicklung: "Wir haben uns zumindest von Ferrari und Mercedes gelöst, die eine Sekunde hinter uns liegen."
Auf die Frage, ob das Team in diesem Jahr in der Lage sein würde, Rennen aus eigener Kraft zu gewinnen, antwortete der Österreicher: "Auf Strecken wie Baku, Austin, Jeddah oder Mexiko könnte es definitiv klappen – je eher, desto besser."
Haben Verstappen und Red Bull in Monza eine Chance?
Obwohl der Österreicher Chancen auf Siege in den verbleibenden acht Rennen sieht, glaubt er, dass es nächstes Wochenende in Italien schwierig wird, das Podium zu erreichen. "Das ist zu früh," antwortete er klar.
"Außerdem gibt es zu viele Schikanen. Hinter den McLarens wird sogar eine Podiumsposition für uns schwierig sein. Piastri wird sich entspannt auf das nächste Rennen freuen – jetzt, wo die Weltmeisterschaft für ihn wohl vorbei ist."