Italienische Polizei enthüllt den Ablauf von Kimi Antonellis Verkehrsunfall in San Marino

18:01, 17 Feb
Aktualisiert: 10:59, 18 Feb
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Die italienische Polizei hat die Umstände des Verkehrsunfalls von Kimi Antonelli rekonstruiert, der sich wenige Tage vor dem Bahrain-Test ereignete.
Der Nachwuchsfahrer verlor, wie im Polizeibericht bestätigt, in der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober in Serravalle die Kontrolle über seinen Mercedes-AMG GT 63 PRO 4MATIC+ Motorsport Collection, wobei der zu dieser Zeit geringe Verkehr schwerwiegendere Folgen verhinderte.
„Der zweite Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht vom 7. auf den 8. Februar in Serravalle, auf der Schnellstraße, in der Bergauffahrbahn und in der Nähe der Einmündung zur Via Ranco“, heißt es in der Mitteilung.
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„Die geringen Verkehrsbedingungen zu dieser Nachtzeit trugen dazu bei, sowohl den Schaden als auch die Folgen zu begrenzen. Der Fahrer, am Steuer eines Hochleistungsfahrzeugs, verlor die Kontrolle über das Auto, prallte zunächst gegen ein Verkehrsschild am rechten Fahrbahnrand und fuhr anschließend in die Leitplanke, die zwei Mal getroffen wurde.“
Antonelli
Foto: Race Pictures
Nach der Rekonstruktion zog sich der Vorfall über bis zu 144 Meter hin – vom Moment, in dem Antonelli die Kontrolle über den Wagen verlor, bis zu seinem Stillstand –, ohne dass andere Fahrzeuge beteiligt waren oder Verletzte gemeldet wurden.
„Infolge dieser Abfolge wurde das Auto anschließend zurück in den rechten Fahrstreifen geschleudert, wo es mit einer Stützmauer kollidierte. Nach ersten Einschätzungen erstreckte sich der Unfall über eine Strecke von rund 144 Metern. Alle Insassen blieben unverletzt.“
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'Antonelli verliert nach Verkehrsunfall den Führerschein' 

Online-Gerüchte deuteten darauf hin, dass Antonelli mit bis zu 180 km/h (112 mph) in einer 70-km/h-(43 mph)-Zone unterwegs gewesen sein könnte. Während GPblog nachvollzieht, dass diese Behauptungen derzeit rein spekulativ sind, deuten Berichte darauf hin, dass Antonellis Führerschein vorübergehend eingezogen wurde.
Sollte sich bestätigen, dass er deutlich über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit unterwegs war, könnten die Konsequenzen schwerwiegend sein. Die italienischen Verkehrsregeln sind bekanntermaßen streng, mit Geldstrafen, die in die Tausende von Euro gehen können. Eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit um 60 km/h oder mehr führt außerdem automatisch zu einem Führerscheinentzug von sechs bis zwölf Monaten.
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