Isack Hadjar gab eine witzige Einschätzung dazu ab, wie er seinen Crash beim Shakedown in Barcelona schnell hinter sich ließ. „Alles gelesen und gedacht: ‚Ich bin die ganze Saison über am Ende.‘“
- Isack HadjarIm Gespräch mit GPblog bei den Vorsaisontests in Bahrain schilderte der Red-Bull-Racing-Pilot, wie er sich nach dem Unfall fühlte. Hadjar erläuterte weiter, wie er auf die Kommentare in den sozialen Medien nach dem Vorfall reagierte.
„Weißt du, als ich gecrasht bin, habe ich sofort an Pierre gedacht. Also bin ich auf Twitter gegangen, habe alles gelesen und mir gedacht: ‚Ich bin die ganze Saison über am Ende.‘ Und so habe ich das ehrlich gesagt abgehakt“, sagte er.
Beim ersten Shakedown in Barcelona
verunfallte Hadjar während seines Nachmittagsstints am 27. Januar. Der Franzose rutschte in der wetterbedingt schwierigen Session in Kurve 14 von der Strecke.
Isack Hadjar - Foto: Red Bull Content Pool
Hadjars Unfall führte zu erheblichen Schäden für das Team von
Red Bull Racing. Der Rennstall aus Milton Keynes entschied sich daher, seinen abschließenden Run auf dem Circuit de Catalunya wegen der nötigen Reparaturen auf den letzten Tag zu verschieben.
Hadjar hat in Bahrain mit Problemen zu kämpfen
Auch beim Test auf dem Bahrain International Circuit hatte Hadjar einige Probleme. Der 21-Jährige musste etwa die Hälfte der Vormittagssession am zweiten Tag auslassen, während Änderungen an seinem Auto vorgenommen wurden.
Hadjar, dem der komplette Tag zur Verfügung stand, kam so nur auf 87 Runden. Zum Vergleich: Sein Teamkollege
Max Verstappen hatte am Vortag eine der höchsten Gesamtdistanzen abgespult.
Hadjar wird jedoch am Nachmittag des letzten Testtages in Bahrain wieder ins Cockpit des RB22 zurückkehren.
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