Die Saison 2026 rückt schnell näher, während angesichts eines der größten regulatorischen Umbrüche, die der Sport je erlebt hat, allgegenwärtige Ungewissheit herrscht.
Mit der Saison 2025, die nach Lando Norris’ Sieg über Max Verstappen und Oscar Piastri zu den Akten gelegt ist, ist die Bühne bereitet für den nächsten Regulierungszyklus — einen, der weitgehend unerforscht bleibt, wobei die Kräfteverhältnisse weiterhin völlig offen sind.
Inmitten der üblichen Welle von Gerüchten, die die Sommerpause unvermeidlich begleiten, wird am Ende die Strecke das endgültige Urteil fällen: wer das stärkste Paket gebaut hat — und wer stattdessen hinterherlaufen wird.
Genau dieses weit verbreitete Gefühl der Ungewissheit öffnet die Tür für alle Arten kühner Prognosen, während der Countdown bis zu den ersten Testfahrten auf der Strecke beginnt — in etwas mehr als zwei Wochen in Barcelona.
Charles Leclerc holt seinen ersten Titel mit Ferrari
Der Monegasse geht in seine achte Saison mit Ferrari und wartet noch immer auf einen Weltmeistertitel, während andere aus seiner Generation — wie Max Verstappen und Lando Norris — bereits einen errungen haben.
Leclerc steht nun an einem entscheidenden Scheideweg seiner Karriere und hat deutlich gemacht, dass 2026 einen Punkt ohne Wiederkehr darstellen wird.
Es wird daher entscheidend sein, dass Ferrari mit einem SF-26 an den Start geht, der in der Lage ist, regelmäßig um Podien und Siege zu kämpfen — anders als das gescheiterte Projekt der vergangenen Saison.
Audi oder Cadillac gewinnen in ihrer Debütsaison ein Rennen
Beide geben ihr offizielles Debüt in der Formel 1: Audi hat die Übernahme von Sauber abgeschlossen und übernimmt dessen Infrastruktur und Belegschaft, während Cadillac mit einem Projekt in die Meisterschaft einsteigt, das vollständig von Grund auf aufgebaut wurde.
Aus diesem Grund fällt es derzeit schwer, sich vorzustellen, dass eines der beiden Teams auf Anhieb ein Auto baut, das an der Spitze mitkämpfen kann — auch wenn die neuen Regeln jedem erlauben, zu träumen — zumindest bis die Autos endlich auf der Strecke zu sehen sind.
Isack Hadjar wird bei Red Bull besser abschneiden als Max Verstappen
Vielleicht die kühnste aller Prognosen, angesichts der überwältigenden direkten Bilanz, die der Niederländer in den vergangenen Jahren gegenüber so gut wie all seinen Teamkollegen vorweisen konnte — zuletzt Yuki Tsunoda, der am Ende ebenfalls ohne Cockpit dastand.
Hadjar seinerseits lieferte eine sehr starke Rookie-Saison ab, gekrönt von einem Podium in Zandvoort als i-Tüpfelchen. Zudem könnte der Franzose von dem Neustart durch das neue Reglement profitieren, da sich alle an einen völlig neuen Fahrstil anpassen müssen.
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