Ferrari-Veteran Jock Clear sieht Oliver Bearman als potenziellen zukünftigen F1-Weltmeister. "Ollie hat die Performance, und er ist superintelligent, und mit diesen beiden Eigenschaften sehe ich keinen Grund, warum er nicht ein zukünftiger Weltmeister sein kann."
- Jock ClearDer Brite beendete seine erste volle Formel-1-Saison, indem er einen erfahrenen Fahrer wie Esteban Ocon schlug, und schloss 2025 mit beeindruckenden 41 Punkten und mehreren herausragenden Auftritten ab — unter anderem in Mexiko, wo er einen Großteil des Rennens in Schlagdistanz zum Podium lag.
In einem Gespräch mit einer Wettseite ist Clear überzeugt, dass Bearman alle Qualitäten besitzt, um in Zukunft um einen Weltmeistertitel zu kämpfen:"Es ist noch früh, und ich glaube, dasselbe habe ich 2019, 2018 über Charles gesagt. Ich sehe im Moment keinen Grund, warum Ollie nicht Weltmeister werden sollte. Wenn man mit manchen Fahrern arbeitet, merkt man ziemlich schnell, dass sie gut sind, aber nicht auf Weltmeisterniveau."
"Ich habe bei Ollie bisher nichts gesehen, was mir sagt, dass er es nicht sein kann. Er hat im Grunde jede Herausforderung gemeistert und das sogar gegen alle Widrigkeiten. In so ziemlich jeder Phase haben die Leute gesagt: 'Er ist in Ordnung, wir geben ihm eine Chance, aber er ist kein Max Verstappen'".
Clear räumte einige jugendliche Fehler von Bearman zu Beginn der Saison ein, lobte jedoch auch sein natürliches Fahrkönnen und seine Fähigkeit, schnell zu lernen.
"Ollie hatte einen schlimmen Start ins Jahr in Melbourne und musste viel lernen. Aber zur Saisonmitte hat er gezeigt, wie gut und wie schnell er lernt. Und das Gute ist: Die Pace ist da. Er ist verdammt schnell. Esteban Ocon ist kein Kind von Traurigkeit, und Ollie war im Grunde das ganze Jahr über immer einen Tick vor Ocon."
"Ollie hat die Performance, und er ist superintelligent, und mit diesen beiden Eigenschaften sehe ich keinen Grund, warum er nicht ein zukünftiger Weltmeister sein kann."
Bearman spricht über seine Zukunft bei Ferrari nach herausragender Rookie-Saison
Der junge Brite hat bereits gekostet, was es bedeutet, für Ferrari zu fahren, nachdem er 2024 in Dschidda für Carlos Sainz eingesprungen ist und dabei sogar die ersten Punkte seiner Karriere holte.
Das ultimative Ziel ist jedoch klar: Stammfahrer bei Ferrari zu werden, nachdem er bereits eine komplette Saison bei Haas bestritten hat, auf die nun die bevorstehende Kampagne folgen wird.
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