Lewis Hamilton erklärte nach der Qualifikation, warum er seinem Teamkollegen Charles Leclerc auf seiner letzten Q3-Runde in Monza keinen Windschatten gab. Angesichts der Fünf-Platz-Strafe, die Lewis Hamilton in Zandvoort für nicht ausreichendes Verlangsamen unter doppelgelb vor dem Start des GP erhielt, erwarteten viele, dass
Ferrari den Briten als Windschatten für Charles Leclerc nutzt, um ihm zu helfen, um einen Platz in der vorderen Reihe zu kämpfen.
Jedoch kam dieses Szenario nicht zustande, beide Fahrer entschieden sich dafür, alleine zu fahren, und scheiterten letztendlich daran, ihre ersten Q3-Versuche zu verbessern.
Als Ergebnis wird Leclerc von der vierten Position starten, während Hamilton, nachdem er seine Strafe verbüßt hat, auf dem zehnten Platz in der Startaufstellung stehen wird.
Hamilton wurde natürlich gefragt, warum er seinem Teamkollegen keinen Windschatten gab, angesichts der Tatsache, was auf dem Spiel stand und dass er ohnehin weiter hinten gestartet wäre.
Warum gab Hamilton Leclerc keinen Windschatten?
Im Gespräch mit GPblog am Ende der Qualifikation sagte der siebenmalige Weltmeister: ''Das ist nichts, was ich jemals in einem meiner anderen Teams getan hätte.''
''Letztendlich opfert man womöglich einen der Fahrer. Und ich habe bereits eine Fünf-Platz-Strafe, also musste ich punktemäßig so hoch wie möglich sein.''
Trotz der Strafe zeigte sich Hamilton zuversichtlich, während des Rennens eine starke Aufholjagd starten zu können, in dem Bewusstsein, dass eine sehr geringe Abtriebseinstellung das Überholen erleichtern könnte:
''Offensichtlich wird es mit der Strafe und allen, die so nah dran sind, schwierig sein, alle vor mir zu überholen.''''Wir haben eine gute Höchstgeschwindigkeit, also hoffe ich wirklich, dass ich etwas Boden gut machen kann. Ich muss gut starten, eine gute erste Runde fahren, eine gute Strategie haben.''