Reifen, Reifen, Reifen. Mit den vergangenen Regenrennen waren Slicks und Wets ein großes Gesprächsthema. Die vollen Wets werden kaum genutzt, während die Intermediates gut zu funktionieren scheinen, aber sie können nicht bei starkem Regen gefahren werden. Auch die Mediums scheinen manchmal eine bessere Option als die Softs zu sein: sogar im Qualifying ist das passiert. Wie läuft die Reifenproduktion für die Autos von 2026?
In dieser Formel-1-Saison werden bereits viele Tests für das nächste Jahr durchgeführt, wenn die Regeln in der Formel 1 überarbeitet werden.
Die neuen Autos haben natürlich neue Eigenschaften, als Ergebnis davon müssen auch geeignete Reifen betrachtet werden. Wenn Pirelli F1 Chef Mario Isola gefragt wird, wie die Entwicklung der neuen Reifen vorangeht, muss er unter anderem gegenüber dem GPBlog zugeben: "Es ist schwierig."
"Aber es ist ähnlich wie bei der Situation, die wir vor Jahren in 2021 und 2016 hatten, als es eine große Änderung in den Vorschriften gab."
Prinzipiell funktionieren Pirellis Reifen gut. Die Teams kommen oft gut mit ihnen zurecht, aber die vollen Wets bleiben ein wunder Punkt.
Isola geht nicht weiter auf die Mischungen ein, sagt aber, dass 'der Test gut läuft'.
Pirelli profitiert von der Hilfe der F1-Teams
Isola gibt etwas mehr Hoffnung für die Reifen des nächsten Jahres: "Wir haben Glück, dass wir mit allen Teams testen können, weil sie verschiedene Maultierautos haben, so können wir mehr Informationen sammeln."
"Wir arbeiten auch viel am virtuellen Modell des Reifens zusammen mit den Teams", sagt der Pirelli-Chef.
Werden die Reifen nächstes Jahr ein Erfolg? Isola wagt zu behaupten: "Ich bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Produkt haben werden. Jetzt ist die Konstruktion fast abgeschlossen. Wir arbeiten an den Mischungen."