F1-CEO Stefano Domenicali hat angedeutet, dass die Rückkehr des Großen Preises der Türkei näher rücken könnte. Kehrt der Türkei-GP zurück?
Der Istanbul Park war zwischen 2005 und 2011 neunmal Gastgeber eines Grand Prix, darunter sieben Ausgaben in Folge, bevor die Strecke von 2012 bis 2019 aus dem Kalender verschwand. In den Jahren 2020 und 2021 kehrte sie kurzzeitig zurück und sprang während der Covid-19-Pandemie als Ersatzveranstaltungsort ein, als mehrere Rennen nicht stattfinden konnten.
Nun forderte der italienische Chef Fans und Insider gleichermaßen auf, „dranzubleiben“ und deutete an, dass die Türkei bereits im nächsten Jahr erneut vor einem Comeback im Formel-1-Kalender stehen könnte.
„Die Türkei ist, sagen wir mal, nicht zu 100 Prozent bestätigt. Bleibt bei der Türkei dran, so würde ich es ausdrücken“, sagte er.
Domenicali nutzte auch die Gelegenheit, um auf Kritik an der zunehmenden Zahl von Stadtkursen im Kalender zu reagieren, und bekräftigte, dass die Meisterschaft nicht beabsichtige, über 24 Rennen pro Saison hinauszugehen.
„Als Antwort an diejenigen, die sagten, es gebe zu viele Stadtkurse: Die neuen, die kommen, sind Strecken, keine Stadtkurse. Also noch einmal: Wir sollten immer an Umsicht in unseren Kommentaren denken.
„Das sind Strecken mit Tradition, mit großem Rennsport-Hintergrund, wenn ich das so sagen darf. Und deshalb gilt, wie gesagt: Türkei – bleibt dran. Portugal ist definitiv dabei. Madrid ist eine semi-permanente Strecke, die daran arbeitet, in diesem Jahr bereit zu sein. Was die Zahl angeht, bleibe ich bei dem, was wir gesagt haben: 24, und wir werden diese Zahl so handhaben, dass gegebenenfalls in der Zukunft weitere Rotationen möglich sind. Aber wir wollen an dieser Zahl festhalten.“
Domenicali deutet mögliche große Überraschung für die Saison 2027 an
Der Geschäftsführer der Formel 1 hat angedeutet, dass 2027 ein groß angelegtes, gemeinsames Launch-Event ein Comeback feiern könnte – angelehnt an das F1-75-Spektakel, das im vergangenen Jahr in London stattfand. Ein ähnliches Konzept eines „globalen Launchs“ wird nun erneut geprüft, auch wenn sich das Projekt noch in einem frühen Stadium befindet.
Domenicali erklärte, dass das Zusammenführen aller Teams zu einer einheitlichen Präsentation weltweit enorme Aufmerksamkeit generieren könnte, und beschrieb die frühere Ausgabe in Bezug auf ihre globale Kommunikationswirkung als fast mit einem zusätzlichen Rennen vergleichbar. Allerdings stellte er klar, dass die Gespräche andauern und noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde.