Die FIA hat nach ihrem jüngsten Treffen mit den Formel-1-Fahrern eine Stellungnahme veröffentlicht, um die derzeit zur Beurteilung von Rennvorfällen verwendeten Driving Standards Guidelines (DSGs) zu überprüfen.
Die DSGs wurden 2022 auf Wunsch der Fahrer eingeführt, die Klarheit darüber wollten, was in Situationen mit Überholmanövern und Verteidigen auf der Strecke erlaubt ist – und was nicht. Seit ihrer Einführung wurden diese Richtlinien bereits zweimal überarbeitet.
Am Donnerstag des Großen Preises von Katar – vor dem Hintergrund subtler, aber zunehmender Kontroversen unter den Fahrern über Entscheidungen der Rennkommissare – hielt die FIA ihre dritte jährliche Überprüfung der Regeln zum Fahrerverhalten ab.
Die FIA traf sich mit allen Fahrern des 2025er Starterfeldes zur Überprüfung der Driving-Standards-Richtlinien – Foto: Race Pictures
An der Sitzung, an der auch die drei empfohlenen Fahrerkommissare für die Saison 2026 teilnahmen, wurden mehrere Vorfälle und Entscheidungen aus jüngsten Rennen untersucht, die unter Beobachtung standen.
Hier sind die wichtigsten Punkte aus dem FIA-Treffen mit den Fahrern
Themen aus dem FIA–Fahrer-Treffen
Die Sitzung, die sich auf eine kleine, aber entscheidende Stichprobe konzentrierte, betrachtete mehrere Vorfälle, darunter die folgenden:
Auch Carlos Sainz’ Kollision mit Oliver Bearman beim Großen Preis von Italien stand im Fokus.
Zudem wurde der Vorfall des Williams-Piloten mit Liam Lawson in Zandvoort überprüft, insbesondere hinsichtlich der Anwendung von Strafen in langgezogenen Kurven.
Lando Norris’ Track-Limits-Verstöße im Duell mit
Charles Leclerc beim Großen Preis der USA – und was als „Strike“ gewertet werden sollte – wurden ebenfalls betrachtet.
Der letzte Vorfall betraf das chaotische Geschehen in der Startrunde des Großen Preises von Mexiko-Stadt, das mehrere Fahrer beeinflusste, darunter
Max Verstappen und Charles Leclerc, die beide scheinbar die Strecke verließen und sich einen Vorteil verschafften.
Wichtigste Erkenntnisse aus dem Treffen mit den Fahrern
Zu den zentralen Erkenntnissen des Treffens zählten die Betonung eines größeren Respekts vor gelben Flaggen sowie die Diskussion eines potenziellen zusätzlichen Konzepts zur weiteren Verbesserung der Sicherheit.
Ebenfalls Einigkeit bestand in der klaren Präferenz, Anhörungen nach dem Rennen abzuhalten, wenn die Kommissare der Ansicht sind, dass während des Live-Betriebs nicht alle relevanten Elemente verfügbar sind.
Sowohl die Fahrer als auch die FIA erkannten an, dass die Richtlinien nicht jeden Fall abdecken können, was die Notwendigkeit eines erfahrenen Fahrerkommissars in jedem Gremium unterstreicht.
Zudem wurde die Möglichkeit erörtert, Richtlinien in Bezug auf blaue Flaggen für überrundete Fahrzeuge aufzunehmen.
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