Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur ist der Meinung, dass ein einzelner Wechsel des Renningenieurs in der Formel 1 nichts Außergewöhnliches ist. Anfang dieser Woche sprach Hamilton in Bahrain über die Situation. Der Brite erklärte, dass er bis Melbourne keinen festen Renningenieur haben werde. "Es werden nur ein paar Rennen sein, also wird sich früh in der Saison wieder alles ändern, und ich muss lernen, mit jemand Neuem zusammenzuarbeiten. Das ist also auch für mich nachteilig."
Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur - Foto: Race Pictures
Vasseur sieht bislang positive Schritte
Auf die Kommentare des siebenfachen Weltmeisters angesprochen, erklärte Vasseur gegenüber GPblog: "Das ist nicht genau die Diskussion, die wir führen. Ich denke, die Zusammenarbeit zwischen dem Team, Lewis und der Boxenmauer ist sehr gut."
"Ich habe Lewis gesehen – es ist nicht so, dass er nicht engagiert war –, sondern er war zuversichtlich und sehr offen für die Zusammenarbeit. Mein Gefühl dazu ist sehr positiv. Wir werden uns weiter verbessern."
"Die Haltung ist, morgen einen besseren Job zu machen als heute. Wenn wir Bereiche haben, in denen wir uns verbessern können, werden wir weiter in diese Richtung drängen. Aber Lewis war in dieser Hinsicht in einer sehr guten Verfassung."
Auf eine separate Frage antwortete der Franzose zudem: "Bitte hört mit dieser Geschichte auf. Ihr habt 22 Autos im Fahrerlager. Jedes Jahr gibt es etwa sechs oder sieben neue Ingenieure, und dasselbe gilt für Teamchefs. Ich bin wahrscheinlich der Älteste zusammen mit Toto (Wolff). Jedes Jahr wechseln drei, vier Teamchefs, und das ist nicht das Ende des Teams."
"Ein Team besteht heute aus etwa 1.500 Personen. Es geht nicht um einen einzelnen Renningenieur. Der Mann, den ihr an der Boxenmauer seht, führt ein Team von X Leuten, die am Auto arbeiten."
- Frédéric Vasseur"Ein Team besteht heute aus etwa 1.500 Personen. Es geht nicht um einen einzelnen Renningenieur. Der Mann, den ihr an der Boxenmauer seht, führt ein Team von X Leuten, die am Auto arbeiten. Und es ist keine Frage eines Einzelnen. In der F1 geht es immer um das Team. Es geht nie um den Einzelnen," schloss er.
Hamilton fuhr in der ersten Testwoche der Vorsaison in Bahrain die drittschnellste Zeit.
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