Wie immer werfen wir einen Blick auf die beiden wichtigsten Formel-1-Geschichten des heutigen Dienstags, 17. Februar.
Die italienische Polizei hat die Abfolge der Ereignisse rund um Kimi Antonellis Verkehrsunfall rekonstruiert, der nur wenige Tage vor dem Bahrain-Test stattfand.
Laut dem offiziellen Bericht verlor der junge Fahrer in der Nacht in Serravalle die Kontrolle über seinen Mercedes-AMG GT 63 PRO 4MATIC+ Motorsport Collection.
Wie in einer an GPblog gesendeten Mitteilung dargelegt, ereignete sich der Vorfall auf der zweispurigen Straße, im Anstieg nahe der Einmündung zur Via Ranco. Nachdem er die Kontrolle verloren hatte, prallte das Auto zunächst gegen ein Verkehrsschild auf der rechten Straßenseite, bevor es weiter in die Leitplanke rutschte, die zweimal getroffen wurde. Die geringen Verkehrsbedingungen spielten eine entscheidende Rolle dabei, sowohl den Schaden als auch die Gesamtauswirkungen des Unfalls zu begrenzen.
In der Sendung High Performance deutete Rob Smedley, der ehemalige Renningenieur von Felipe Massa, an, dass die wiederholten Funkwechsel, die in der vergangenen Saison zwischen Hamilton und Adami ausgestrahlt wurden, ein Warnsignal gewesen seien. Sie wiesen auf eine Partnerschaft hin, die nie vollständig harmonierte, und auf Kommunikationsprobleme, die tiefer gingen, als sie sollten.
Smedley erklärte, dass es in der Regel ein Zeichen dafür ist, dass die Beziehung noch nicht das nötige Maß an Vertrauen und Verständnis erreicht hat, wenn sich Frustrationen über den Funk Bahn brechen — was schnell kontraproduktiv werden kann.
Er fügte hinzu, dass die Aufgabe eines Renningenieurs darin besteht, das Auto und sein Verhalten jederzeit vollständig im Griff zu haben, sodass jede Frage des Fahrers umgehend beantwortet werden kann. Antworten wie „Wir melden uns bei dir“, so Smedley, seien für ihn höchst besorgniserregend — und er stellte unmissverständlich klar, dass die Boxenmauer kein Callcenter ist.
Lewis Hamilton und Riccardo Adami - Foto: RacePictures