Esteban Ocon hat zudem einige der Kopfschmerzen hervorgehoben, die die neue Fahrzeuggeneration bei Rennstarts verursacht. „Es wäre, denke ich, nicht schön, wenn die Top Drei so etwas wie eine Minute und 30 Sekunden warten müssten, bevor die Autos losfahren“
- Esteban OconRennstarts wurden während der Tests in Bahrain zu einem zentralen Gesprächsthema, nachdem mehrere Autos auf Kamera festgehalten wurden, wie sie lange brauchten, bevor sie die Kupplung kommen ließen und losfuhren. All dies rührt von der Entfernung der MGU-H her, die die Fahrer zwingt, deutlich länger zu warten, bis die idealen Motordrehzahlen zum Starten erreicht sind.
Im Gespräch mit GPblog und weiteren Medien in Sakhir ist der Haas-Pilot der Ansicht, dass Rennstarts in diesem Jahr mit der Rückkehr des Turbolochs für erhebliche Unterschiede sorgen werden, und fügte hinzu, dass bereits an Lösungen gearbeitet werde.
„Wir arbeiten daran natürlich mit dem Team. Es ist klar, dass Turbolag ein sehr großes Thema ist, aber wir müssen uns an die Regeln anpassen. Es wäre, denke ich, nicht schön, wenn die Top Drei so etwas wie eine Minute und 30 Sekunden warten müssten, bevor die Autos losfahren, und dann mit kalten Reifen in Kurve 1 einbiegen.“
„Man wird am Start viel mehr Schwierigkeiten sehen und deutlich größere Unterschiede im Vergleich zu den vergangenen Jahren: Wo der schlechteste Start ein oder zwei Positionen kostete, kann man jetzt alles verlieren.“
„Wir verbessern es Schritt für Schritt und es ist noch früh, aber leider ist dies auch nicht die beste Strecke, um Starts zu üben, weil der Grip sehr gering ist. Es ist sehr seltsam, aber ich denke, es ist für alle gleich.“
Russell traut Ferraris Antrieb zu, die heißesten Diskussionsthemen der F1 2026 zu meistern
Starts haben sich in den Bahrain-Tests schnell als einer der wichtigsten Diskussionspunkte herauskristallisiert. Onboard-Aufnahmen zeigen, dass die neueste Fahrzeuggeneration spürbar länger braucht, um Drehzahl aufzubauen, bevor die Kupplung gelöst und der Start sauber ausgeführt werden kann.
Da die MGU-H nicht mehr Teil der Antriebseinheit ist, benötigt der Turbo nun zusätzliche Zeit, um in seinen optimalen Arbeitsbereich hochzudrehen, was zwangsläufig die gesamte Startsequenz verlängert. Im Gespräch mit
GPblog und weiteren Medien deutete Russell an, dass dieses Merkmal
Ferrari zugutekommen könnte – insbesondere aufgrund der spezifischen Auslegung der Turbogröße.