Ex-Ferrari-Pilot enthüllt wahres Problem der Scuderia

10:56, 19 Nov 2025
Aktualisiert: 11:23, 19 Nov 2025
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Gerhard Berger hat Ferraris heikle Situation und die jüngsten Äußerungen von Vorstandsvorsitzendem John Elkann kommentiert.
„Die Erwartungen an Ferrari sind immer deutlich höher als an andere Teams“
- Gerhard Berger
Laut dem Österreicher — der von 1987 bis 1989 und erneut von 1993 bis 1995 für Ferrari fuhr — liegt das eigentliche Problem des Teams darin, dass die Erwartungen rund um Ferrari stets viel höher sind als bei jedem anderen Rennstall, was ein Maß an Druck erzeugt, das nur schwer zu bewältigen ist.
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„Die Erwartungen an Ferrari sind immer viel höher als an andere Teams. Wenn sie die Meisterschaft als Vierter beenden, wird das als unzureichend angesehen“, zitiert von Repubblica.
Kürzlich sorgte Vorsitzender Elkann mit scharfen Bemerkungen für Aufsehen, indem er die beiden Fahrer aufforderte, „sich mehr aufs Fahren zu konzentrieren und weniger zu reden“, was online eine lebhafte Debatte auslöste.
„Wenn der Erfolg ausbleibt, werden die Menschen emotionaler,“ so Berger. „Es ist hart für Mechaniker, Ingenieure, Manager und sogar die Fahrer. Leclerc arbeitet wirklich gut, aber Hamilton versucht ebenfalls alles, um einen weiteren Titel zu gewinnen, was sein Ziel ist. Im Moment läuft nicht alles perfekt.“
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Für Berger führt der Weg nach vorne nur über das Festhalten an der aktuellen Gruppe sowie Ruhe und Stabilität: „Ich glaube, das Wichtigste ist, ruhig zu bleiben und sich auf Kontinuität, Beständigkeit und Geschlossenheit zu konzentrieren. Ich erinnere mich, als Jean Todt zu Ferrari kam, brauchte er Jahre, um die Meisterschaft zu gewinnen, und am Ende machte er das Team zum stärksten von allen.“

Elkann erhält Ratschläge amid Kritik an Hamilton und Leclerc

Auch Gian Carlo Minardi äußerte sich nach dem Großen Preis von Brasilien zu Elkan ns Kommentaren — ein Wochenende, an dem Ferrari mit einem doppelten Ausfall nach Hause humpelte, dem zweiten der Saison.
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Seiner Ansicht nach müsse „ein Teampräsident ein guter Familienvater sein“ und „Kritik wird intern geäußert, niemals extern.“
Er betonte zudem, dass das Management „wie ein Familienvater sein muss, nicht wie ein Gericht. Wir müssen nach außen weniger kritisch und nach innen deutlich kritischer sein.“

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