Rookie Kimi Antonelli hat verraten, dass er nach nur drei Punkten auf der Europa-Etappe der diesjährigen F1-Weltmeisterschaft einen „ordentlichen Tritt in den Hintern“ von seinem Vater und von Mercedes-Teamchef Toto Wolff bekommen hat. ,,Sie haben mich nach Monza einzeln in den Hintern getreten."
- Kimi Antonelli zu BlickKimi Antonellis Debütsaison in der Formel 1 war von Höhen und Tiefen geprägt. Der 19-Jährige holte kürzlich beim letzten F1-Grand-Prix in Brasilien einen Podestplatz und stand zuvor auch beim Grand Prix von Kanada auf dem Podium.
Zur Saisonmitte gab es jedoch Verwunderung, als Antonelli während der Europa-Etappe der Meisterschaft nur drei Punkte geholt hatte. Diese Punkte kamen bei den Grands Prix von Ungarn und Italien zustande, wobei Antonelli in Ungarn Neunter und bei seinem Heimrennen in Monza Zehnter wurde.
Im exklusiven Gespräch mit Blick erklärte Antonelli: „Ich dachte, dass ich in Europa meine Erfahrung ausnutzen kann. Und dann wurde ich von der Realität eingeholt, die mich überraschte. Ich erwartete Dinge, die nicht eintrafen, die jedes Mal total verschieden waren. Ich lernte schnell, dass sich jedes Renn-Wochenende anders abspielt."
Nach lediglich Platz zehn beim Großen Preis von Italien bekam Antonelli von Toto Wolff und seinem eigenen Vater einen „ordentlichen Tritt in den Hintern“. Antonelli ergänzte: „Diese verbalen Vorwürfe und Ratschläge taten weh, aber ich brauchte dieses Reset.“
Antonelli führte aus: „Ich setzte mich ständig unter Druck, überfuhr das Auto, beging Fehler, die ich sonst nie machte."
Trotz einer relativ enttäuschenden Europa-Etappe in seiner F1-Debütsaison hat Antonelli außerhalb Europas 119 Punkte gesammelt, mit seinem besten Ergebnis – Platz zwei – beim Großen Preis von Brasilien.
Auf die Frage, ob er derzeit am Limit seiner Fähigkeiten performt, sagte Antonelli: „Mit der Hilfe meines geregelten Privatlebens kann ich mich jetzt wieder voll auf den Sport konzentrieren. Das ist wichtig, weil ich noch grosse Ziele habe."
Auf die Nachfrage nach seinem Ziel verriet Antonelli: „Ich will nicht nur sein Niveau erreichen. Nein. Ich will besser als er werden. Am Ende des Tages fahre ich in der Formel 1, um der Schnellste zu sein. Nicht nur im Team!"
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