Helmut Marko hat die jüngsten Gerüchte über eine angebliche Ausstiegsklausel angesprochen, die Max Verstappen erlauben würde, Red Bull im Jahr 2026 zu verlassen. „Es ist klar, dass wir Max nicht festhalten können, wenn der neue Motor nicht funktioniert“
- Helmut MarkoAngesichts der anhaltenden Fragezeichen über die Wettbewerbsfähigkeit der Red Bull Ford-Antriebseinheit kann ein solches Szenario nicht ausgeschlossen werden — auch wenn ein belastbares Urteil erst möglich sein wird, sobald die Autos in den Tests auf die Strecke gehen oder vielleicht erst beim Saisonauftakt in Melbourne.
Auf die Frage, ob er an der angeblichen Klausel beteiligt gewesen sei, antwortete Marko im Gespräch mit dem österreichischen Sender ORF: „Nichts davon ist wahr. Ich habe den Vertrag verhandelt. Wir hatten immer ein faires Verhältnis, und es ist klar, dass wir Max nicht festbinden können, wenn der neue Motor nicht funktioniert. Es war ohnehin der langfristigste Formel-1-Vertrag, der je abgeschlossen wurde.“
Abschließend fügte er hinzu: „Max will sich die Chance bewahren, alle Rekorde zu brechen. Der neue Motor ist ein Risiko. Bald werden wir sehen, wo wir damit stehen.“
Foto: Red Bull Content Pool
Verstappen zu den F1-Regeln 2026: „Ein oder zwei Teams werden davonfahren“
Mit gut einer Woche bis zum Start der ersten Vorsaison-Tests auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya herrscht weiterhin Ungewissheit darüber, wie die Kräfteverhältnisse zum Beginn der neuen Saison aussehen könnten.
Da die Ground-Effect-Ära sich nun dem Ende zuneigt — ein Zyklus, der zunächst von Red Bull und später von McLaren dominiert wurde — scheint eine Neuordnung in der Hackordnung unvermeidlich. Es wird spannend zu sehen sein, welchen Teams es gelingt, das 2026er Konzept auf Anhieb zu treffen.