Der ehemalige Formel-1-Fahrer David Coulthard ist der Ansicht, dass Lewis Hamiltons Pace nachlässt und dass er „über seine Teamkollegen gesehen ein halbes Zehntel verloren hat“. „In den letzten drei Jahren hat er seine Teamkollegen nicht so dominiert, wie er es in den 15 Jahren zuvor getan hat.“
- David CoulthardDer siebenfache Weltmeister geht 2026 in seine 20. Saison an der Spitze des Motorsports und dominierte am Saisonende in der Regel seine Teamkollegen in der Gesamtwertung.
In den Jahren 2024 und 2025 konnte der 41-Jährige jedoch George Russell bzw.
Charles Leclerc bei Mercedes und
Ferrari nicht schlagen, auch bedingt durch die Einführung der Ground-Effect-Autos.
Gegen Leclerc verpasste Hamilton in der vergangenen Saison erstmals in seiner F1-Karriere ein Grand-Prix-Podium und beendete die Saison mit mageren 156 Punkten gegenüber 242 seines Teamkollegen, was Coulthard zu der Aussage veranlasste, der Brite könne etwas von seiner natürlichen Pace verloren haben.
Lewis Hamilton während der Wintertests in Bahrain in Aktion – Foto: Race Pictures
„Als die Stoppuhr aufgehört hat, zu mir zu sprechen, waren die Rundenzeiten nicht mehr da, und dann habe ich gemerkt, dass man diesen letzten Schliff einfach verliert,“ sagte der ehemalige Red-Bull-Pilot im Podcast Up To Speed.
„Ich denke, in Fußballbegriffen – ich bin kein großer Fußballfan – ist es so, als ob man einen Schritt verliert oder so? Man kommt einfach nicht mehr richtig an den Ball.“
„Also frage ich mich, ob Lewis dieses kleine halbe Zehntel verloren hat, das er in der Vergangenheit all seinen Teamkollegen voraus hatte. Denn in den letzten drei Jahren hat er seine Teamkollegen nicht so dominiert, wie er es in den 15 Jahren zuvor getan hat.“
Die letzten Testtage laufen
Bahrain ist Gastgeber einer zweiten Woche Wintertests, und die letzten drei Testtage haben am Mittwoch auf dem Bahrain International Circuit begonnen.
Hamilton wird am Nachmittag im SF-26 Platz nehmen, während sein Teamkollege Charles Leclerc gemeinsam mit Lando Norris und Kimi Antonelli die ersten vier Stunden bestreitet.
Max Verstappen wird am ersten Testtag nicht auf die Strecke gehen, da sein Teamkollege Isack Hadjar
sowohl die Morgen- als auch die Nachmittagssession für Red Bull absolvieren wird.