Die FIA hat ihre Solidarität mit der Familie von Joaquim van Thuyne bekundet, dem jungen Kartfahrer, der bei dem tragischen Brand in Crans-Montana in der Schweiz sein Leben verloren hat.
Der junge Schweizer (18) war einer der 40 Menschen, die bei dem Brand ums Leben kamen, der in der Nacht zwischen dem 31. Dezember 2025 und dem 1. Januar 2026 ausbrach, während die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel in der Bar Le Constellation in Crans-Montana, einem bekannten Skiort im Wallis, stattfanden.
„Joaquims Professionalität, Freundlichkeit und Leidenschaft für den Sport haben bei allen, die ihn kannten und mit ihm konkurrierten, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wir schließen uns der weltweiten Motorsportgemeinschaft an und drücken in dieser schwierigen Zeit unsere tiefe Trauer aus.“ teilte die
FIA in Gedenken an ihn mit.
„In den frühen Jahren seiner Karriere in der Schweiz zeigte Joaquim eine echte Liebe zum Motorsport und großes Potenzial, darunter jüngst einen Top-Ten-Platz bei der stark umkämpften X30 Challenge Switzerland. Er fuhr für das Swiss Hutless Team und war zudem Mitglied der Junioren-Fußballmannschaft des FC Lutry — mit der er auch an Silvester unterwegs war. Wir wissen, wie tief dieser Verlust so viele Menschen treffen wird."
„Die FIA spricht Joaquims Familie, Freunden und Teamkollegen sowie allen Opfern dieser verheerenden Tragödie ihr tief empfundenes Beileid aus.“
Was ist in Crans-Montana passiert?
Nach ersten Erkenntnissen könnte das Feuer durch Funken von Wunderkerzen ausgelöst worden sein, die an Champagnerflaschen befestigt waren. Diese entzündeten Deckenelemente, wodurch sich die Flammen rasch ausbreiteten. Die Ermittler haben jedoch die genaue Abfolge der Ereignisse noch nicht bestätigt.
Der Brand erfasste den geschlossenen Veranstaltungsort innerhalb weniger Minuten; Fluchtwege waren Berichten zufolge begrenzt oder schwer nutzbar, wodurch zahlreiche Menschen im Inneren eingeschlossen wurden.
Die Behörden haben eine Strafuntersuchung zur Betreiberverantwortung des Veranstaltungsortes eingeleitet und prüfen mögliche Anklagen wie fahrlässige Tötung und Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften. Die Ermittlungen dauern jedoch an; die zuständigen Behörden haben noch keine endgültigen Ergebnisse festgestellt.
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