Der Teamchef der Racing Bulls erklärt, warum Red Bull die Entscheidung über die Fahrerpaarung verzögert hat

10:57, 17 Nov 2025
Aktualisiert: 21:53, 17 Nov 2025
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Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane hat dargelegt, warum die Bekanntgabe der Fahrerbesetzung des Teams für die Formel-1-Saison 2026 nach hinten verschoben wurde – obwohl man erwartet hatte, dass eine Entscheidung rund um den Grand Prix von Mexiko fallen würde.
"Wir wollen einfach Stabilität, und das könnte sich gut und gern bis zum Saisonende hinziehen. Es kann also sein, dass ihr es erst am Montagmorgen nach Abu Dhabi erfahrt."
- Alan Permane
Yuki Tsunoda bewirbt sich um einen Platz im Red-Bull-Kosmos. Foto: RacePictures.
Yuki Tsunoda bewirbt sich um einen Platz im Red-Bull-Kosmos. Foto: RacePictures.
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Da Max Verstappen bis 2028 an Red Bull gebunden ist, sind für 2026 alle übrigen Cockpits bei Red Bull Racing und Racing Bulls offen. Es sei jedoch erwähnt, dass sich Isack Hadjar bereits einen Platz im Red-Bull-Umfeld für das kommende Jahr gesichert hat – welches Team er genau fahren wird, steht allerdings noch aus.
Im Fahrerlager heißt es, Isack Hadjar könne im nächsten Jahr an der Seite von Verstappen antreten, während Red-Bull-Junior Arvid Lindblad als starker Kandidat für ein Racing-Bulls-Cockpit gilt. Dieses Szenario würde Yuki Tsunoda und Liam Lawson den letzten Platz beim Team aus Faenza untereinander ausfechten lassen.

Permane: Verzögerung hat "nichts mit den 2026er-Regeln zu tun"

Permane stellte klar, dass die Verzögerung nichts mit dem Reglement für 2026 zu tun hat. „Nein, überhaupt nicht. Es hat nichts mit den neuen Regeln zu tun“, sagte er.
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„Wir sind selbst in einem sehr engen Kampf [um Platz sechs], und auch Red Bull steckt in einem sehr engen Kampf in der Konstrukteurswertung [um Platz zwei]."
,,Wir wollen einfach Stabilität, und das könnte gut und gern bis zum Saisonende so weitergehen. Es kann also sein, dass ihr es erst am Montagmorgen nach Abu Dhabi erfahrt.“
Liam Lawson und Isack Hadjar. Foto: RacePictures
Liam Lawson und Isack Hadjar. Foto: RacePictures
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Der Racing-Bulls-Chef fügte hinzu, dass Erfahrung weiterhin ein entscheidender Faktor im Auswahlprozess bleibt. „Man will immer den erfahrenen Fahrer“, sagte er und verwies als Beispiel auf Williams’ Fahrerpaarung Carlos Sainz und Alexander Albon. „Erfahrung zählt immer. Nichts schlägt Tempo, natürlich … aber es wird zweifellos fürs nächste Jahr helfen.“
Mit dem Reglement-Reset 2026 werde der Wert vorhandener Erfahrung jedoch durch umfangreiche Simulatorvorbereitung relativiert, merkte Permane an. „Niemand hat Erfahrung mit diesen Regeln“, sagte er. „Es wird eine enorme Menge an Simulatorarbeit geben … sobald die Saison vorbei ist, wird das nur noch intensiver.“

Montoya behauptet, Politik stecke hinter Red Bulls Entscheidung, die Fahrerbekanntgabe zu verzögern

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Ex-F1-Pilot Juan Pablo Montoya glaubt, dass Yuki Tsunoda trotz seiner Verbesserungen am stärksten gefährdet ist, bei Red Bull leer auszugehen. Er sagt, wenn allein Helmut Marko entscheide, wäre Tsunoda zu „90 %“ draußen, doch der wachsende politische Einfluss von Red Bull Österreich verkompliziere die Entscheidung. Seine vollständigen Aussagen gibt es hier.

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