Frédéric Vasseur hat sich zu der gestern nach dem Treffen in Bahrain zwischen der FIA und den Herstellern der Antriebseinheiten getroffenen Entscheidung geäußert.
"Wir müssen dem Governance-Prozess der Formel 1 folgen. Es ist schade, es liegt eher an der Verzögerung und dem Timing als an etwas anderem."
- Frédéric VasseurDer
Ferrari-Teamchef sagte, er habe weiterhin Vertrauen in den verfolgten Prozess, räumte jedoch eine gewisse Frustration über das Timing ein, das die endgültige Entscheidung über das Verdichtungsverhältnis des Motors weiter verzögern werde.
"Erstens haben wir heute keine klare Entscheidung. Das bedeutet, dass es ziemlich schwierig ist, denn wir müssen den Motor in zwei Tagen nach Melbourne schicken. Das ist eine Herausforderung. Aber insgesamt müssen wir dem System vertrauen.''
"Wir sind überzeugt, dass wir untereinander eine Lösung finden werden. Wir müssen dem Governance-Prozess der Formel 1 folgen. Es ist schade, es liegt eher an der Verzögerung und dem Timing als an etwas anderem."
Mercedes hisst im hitzigen Motorstreit die weiße Flagge: ,,Nicht wert, darum zu kämpfen''
Toto Wolff entschied sich, die Debatte über das Verdichtungsverhältnis des Mercedes-Motors nicht zu einer großen Konfrontation ausarten zu lassen.
In Bahrain sprach Wolff die Kontroverse klein und bezeichnete sie als ein Thema, das von Anfang an übertrieben worden sei. Er erklärte, Mercedes hätte eine stärkere Reaktion verstanden, wenn die vorgeschlagenen Werte tatsächlich genehmigt worden wären, betonte jedoch, dass die Angelegenheit letztlich keine wirklichen Auswirkungen auf das Team habe.
Ob der aktuelle Rahmen bestehen bleibe oder in Richtung überarbeiteter Vorschriften verschoben werde, sagte er, würde für Mercedes nichts Wesentliches ändern, sodass ein langwieriger Kampf unnötig sei.