Der F1-Boss weist Verstappen- und Hamilton-Kritik am 2026er-Reglement zurück

8:58, 20 Feb
Aktualisiert: 14:55, 20 Feb
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F1-CEO Stefano Domenicali hat auf die wachsende Kritik an den Vorschriften für 2026 reagiert.
"Wir müssen Überreaktionen vermeiden …”
- Stefano Domenicali
Der italienische Motorsportchef, der während der Testfahrten auf dem Bahrain International Circuit mit den Medien sprach, rief zur Ruhe auf und betonte, dass die neuen Regelungen sich noch in der Anfangsphase befinden.
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"Wir müssen Überreaktionen vermeiden, denn es ist erst der Beginn einer neuen Reise. Deshalb sage ich: Wir sollten ruhig bleiben,” sagte Domenicali.
Der 60-Jährige führte weiter aus und betonte, dass der Dachverband des Sports offen dafür sei, Änderungen vorzunehmen oder Anpassungen umzusetzen, falls dies notwendig sein sollte.
Max Verstappen und Lewis Hamilton - Foto: Race Pictures
Max Verstappen und Lewis Hamilton - Foto: Race Pictures
"Und wenn es etwas gibt, das nützlich ist und sofort umgesetzt werden kann, habe ich einen sehr offenen Ansatz seitens der FIA gesehen, ebenso wie Teams, die ihre belastbaren Daten miteinander teilen. Es ist ein neues Konzept, das natürlich verbessert werden kann, wenn nötig."
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Die neuen Reglement-Fahrzeuge sind bislang starker Kritik von Fahrern ausgesetzt, insbesondere wegen des erheblichen Anteils an Batterieleistung, der nun gleichgewichtet mit mechanischer Energie ist. Lewis Hamilton verglich es mit einem GP2-Auto, während Max Verstappen es als ein Formel-E-Auto auf Steroiden bezeichnete.
Verstappens Ansicht scheint von anderen Fahrern widerhallt zu werden; Sergio Pérez und der amtierende Champion äußerten ebenfalls Vorbehalte gegenüber den neuen F1-Autos.

Norris stimmt Verstappen zu

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Zuvor hatte Lando Norris seine früheren Aussagen revidiert und sich Verstappen in der Beurteilung der neuen Fahrzeuggeneration angeschlossen.
Der McLaren-Pilot, der für Aufsehen gesorgt hatte, als er den Red-Bull-Fahrer aufforderte, über den Rücktritt nachzudenken, falls ihm das neue Auto keinen Spaß mache, nahm seine Worte zurück und stellte sich auf die Seite des Niederländers.
Norris räumte ein, dass das Fahren der aktuellen Autos nicht so viel Spaß mache wie bei früheren Modellen, und gestand, dass seine provokanten Kommentare bewusst darauf abzielten, Reaktionen hervorzurufen — was er äußerst amüsant fand.
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