Die Historie legt nahe, dass die Pole-Position in Mexiko nicht unbedingt der beste Ort ist, wenn die Lichter ausgehen.
Seit Mexikos Rückkehr in den Kalender im Jahr 2015 haben nur vier von neun Polesittern das Rennen gewonnen — eine Erfolgsquote von 44%.
2015 und 2016 wandelten Nico Rosberg und Lewis Hamilton die Pole in den Sieg um, doch danach passierte das sechs Jahre lang nicht mehr, bis
Max Verstappen das Wochenende dominierte, nachdem er sich am Samstag die Pole gesichert hatte.
Dasselbe wiederholte sich im vergangenen Jahr, als Carlos Sainz es schaffte, sich die Führung zurückzuholen und zu behaupten, obwohl er vom Niederländer am Start überholt worden war.
Interessanterweise stammen von Verstappens fünf Siegen in Mexiko drei aus Startplatz drei und zwei aus Startplatz zwei — ein weiterer Beleg dafür, dass die Pole-Position angesichts der langen Anfahrt zu Kurve 1 nicht zwingend ein Vorteil ist.
Gleiches gilt für Hamilton, der das Rennen 2019 gewann, obwohl er von Startplatz drei losfuhr.
Werden Strategien ein Schlüsselfaktor im Rennen sein?
Pirelli hat fünf mögliche Strategien für den Großen Preis von Mexiko vorgestellt — zwei mit Start auf dem Medium-Reifen und drei auf den Softs, was einen aggressiveren Start und die Chance bietet, schon auf den ersten Metern Plätze gutzumachen.
Die Strategie könnte in diesem Rennen eine entscheidende Rolle spielen, insbesondere für jene, die weiter hinten als üblich starten — darunter Max Verstappen und
Oscar Piastri, die nach einem schwierigen Qualifying von Platz fünf beziehungsweise acht losfahren.
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