F1-Ikone und Ex-Ferrari-Pilot Arturo Merzario fand deutliche Worte für Charles Leclerc. „Wenn Enzo Ferrari noch leben würde, hätte er es nicht einmal durch die Tore von Maranello geschafft.“
- Arturo MerzarioIm Gespräch mit automoto.it kommentierte der Italiener — der vor allem dafür bekannt ist, Niki Lauda nach dessen schweren Unfall auf der Nürburgring-Nordschleife 1976 aus dem Feuerball gerettet zu haben — wie folgt:
„Leclerc landete auf einem Ferrari-Cockpit, das er zu diesem Zeitpunkt schlicht nicht verdient hatte. Er ist ein sehr guter Fahrer, wie viele andere auch. Wenn man eine Reihe von Namen in einen Hut wirft und einen herauszieht, sind sie alle mehr oder weniger gleich. Er ist nichts Besonderes.“Der Monegasse setzte sich in dieser Saison klar gegen eine Legende wie Lewis Hamilton durch, holte alle sieben Podestplätze des Teams sowie dessen einzige Pole-Position des Jahres in Ungarn.
Das sei jedoch laut Merzario irrelevant: „Sich damit zu brüsten, vor einem siebenfachen Weltmeister wie Hamilton zu liegen, ergibt wenig Sinn, wenn Lewis in Wahrheit den Fuß vom Gas genommen hat, weil er sich im Team nicht integriert fühlt. Warum sollte er unter solchen Umständen jemals 110 Prozent geben?“
Abschließend fügte er hinzu: „Wenn Enzo Ferrari noch leben würde, hätte er es nicht einmal durch die Tore von Maranello geschafft — da bin ich sicher. Er wäre nicht einmal als Kunde willkommen gewesen.“
Leclerc zweifelt angesichts Reglement-Umbruch an Ferraris Hoffnungen für 2026
Der Monegasse startet in seine achte Saison in Maranello — eine entscheidende Kampagne für seine Hoffnungen, endlich seinen Traum zu erfüllen, mit Ferrari Weltmeister zu werden.
Leclerc weiß, dass er nicht mehr zu den Jüngsten zählt und jetzt gewinnen will, zumal Fahrer seiner eigenen Generation wie Max Verstappen und Lando Norris bereits vor ihm einen WM-Titel errungen haben.
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