Der amerikanische Filmregisseur Michael Bay hat eine millionenschwere Klage gegen das Cadillac-F1-Team eingereicht – im Zusammenhang mit einem Super-Bowl-Werbespot zur Einführung seines Fahrzeugs.
Der Amerikaner gibt an, er sei engagiert worden, um den Werbespot zu produzieren, mit dem am Sonntagabend in Europa das erste Fahrzeugdesign des US-Konzerns im Hinblick auf den Formel-1-Einstieg 2026 vorgestellt werden sollte. Das Projekt sei jedoch plötzlich gestrichen worden, sodass er unbezahlt geblieben sei.
In der Klage heißt es, das Cadillac-F1-Team habe „offenbar Bays Ideen und Arbeit für den Werbespot gestohlen, ohne dafür zu bezahlen“. Konzepte, die Bay entwickelt habe, seien angeblich im finalen Spot zu sehen, der in den kommenden Stunden ausgestrahlt werden soll – was den Regisseur dazu veranlasst habe, Schadenersatz in Höhe von mindestens 1,5 Millionen US-Dollar zu fordern.
„Sie hatten von Anfang an vor, ihn über den Tisch zu ziehen. Sie wollten einen ‚Michael-Bay-Werbespot‘, sprich: zum Ramschpreis“, fügt die Klage hinzu, wie das Rolling Stone berichtet.
„Bay und sein Team arbeiteten unermüdlich rund um die Uhr an den Vorbereitungen für diese Produktion. Bay selbst machte in jener Nacht komplett durch und stellte verschiedene Ideen für das Projekt zusammen“, heißt es weiter in den Unterlagen.
Laut Klageschrift wurde Bay am 6. Dezember von einem freien Produzenten darüber informiert, dass das Projekt nicht mehr mit ihm fortgeführt werde, da sich die Agentur entschieden habe, „einen anderen Weg einzuschlagen“.
Zudem wird auf eine angebliche Nachricht von CEO Dan Towriss verwiesen, in der er seine Unzufriedenheit über den Verlauf der Angelegenheit zum Ausdruck bringt:„Ich bin überhaupt nicht zufrieden damit, wie das gelaufen ist. Ich werde nach einem zukünftigen Projekt suchen, bei dem ich dich ohne zwischengeschaltete Agentur einbinden kann.“