Oliver Bearman gab seine ersten Eindrücke nach der Präsentation des Haas VF-26 vor der Saison 2026 wieder. „(2025) war ein Jahr, in dem ich sicherlich viel gelernt habe – nicht nur über mich als Person oder als Sportler, sondern auch über die Formel 1.“
- Oliver BearmanDer britische Fahrer startet in seine zweite volle Formel-1-Saison, nachdem er 2025 zwar in der ersten Jahreshälfte einige Fehler machte, im letzten Drittel jedoch starke Fortschritte zeigte und die Saison vor seinem Teamkollegen beendete.
Zu seinen herausragenden Leistungen gehörte ein beeindruckendes Wochenende in Mexiko, wo Bearman einen Großteil des Rennens in Podiumsnähe kämpfte, bevor er schließlich wertvolle Punkte für Haas einfuhr.
„(2025) war ein Jahr, in dem ich sicherlich viel gelernt habe – nicht nur über mich als Person oder als Sportler, sondern auch über die Formel 1“, räumte er ein.
„Ich habe meine Wissensbasis wirklich ins Unermessliche erweitert, weil ich in Situationen gekommen bin, die man einfach nicht lernen kann, bevor man sie erlebt. Ich habe mich definitiv in all diesen Bereichen stark verbessert und bin wirklich zufrieden damit, wie die Saison verlaufen ist, besonders in der zweiten Hälfte.‘‘
„Ich habe mein Niveau wirklich angehoben. Ich hatte das Gefühl, dass ich in der zweiten Saisonhälfte einige Ergebnisse abgeliefert habe, mit denen ich wirklich sehr zufrieden war – das war für mich entscheidend. Ich freue mich darauf, das in diesem Jahr fortzusetzen.“
Über seine Gefühlslage vor der Saison und im Bewusstsein des nun vollzogenen technischen Umbruchs sagte der Brite weiter: „Ich habe das Gefühl, dass diese Änderungen die größten in der Geschichte der Formel 1 sind, und das sorgt bei mir für enorme Vorfreude. Ich gehe zum ersten Mal in meinem Leben wirklich in eine Reglementsänderung.‘‘
„Letztes Jahr war für mich ein großer Schritt, aber ich denke, wir wussten von Anfang an, dass wir, wenn wir das Auto ins richtige Fenster bringen, weiterhin um Punkte kämpfen können – und wir hatten eine Vorstellung von der Wettbewerbsfähigkeit des Autos.‘‘
Abschließend meinte er: „Dieses Wissensdefizit mit Blick auf 2026 ist gut und schlecht zugleich. Einerseits habe ich das Gefühl, dass wir sofort Einfluss nehmen können, andererseits ist es furchtbar, es nicht zu wissen. Ich würde gerne sechs Monate vorspulen, um zu sehen, wo wir stehen, aber ich werde alles geben, um sicherzustellen, dass wir so weit vorne wie möglich sind.“
Haas bleibt bei Weiß, Rot und Schwarz – Toyota-Partnerschaft sticht hervor
Haas hat für 2026 seine inzwischen vertraute weiß-rot-schwarze Lackierung beibehalten – ein Farbschema, das in den vergangenen Jahren zu einem Markenzeichen des Teams geworden ist.
Ein besonders auffälliges Detail ist das GR-Branding auf der Motorabdeckung, das die immer engere technische Zusammenarbeit zwischen Haas und Toyota zusätzlich hervorhebt.