Haas hat offiziell den VF-26 vorgestellt, das Auto, mit dem Oliver Bearman und Esteban Ocon in der F1-Saison 2026 antreten werden. Haas präsentiert den Herausforderer für 2026
Das US-Team ist die dritte Mannschaft, die die Lackierung und den ersten Look seines Boliden für das nächste Jahr zeigt, auch wenn die endgültige Version noch weit von dem entfernt ist, was beim Saisonauftakt in Melbourne auf der Startaufstellung stehen wird.
Bei der Lackierung bleibt Haas dem inzwischen vertrauten Weiß-Rot-Schwarz treu — ein Design, das sich in den letzten Saisons zu einem wiederkehrenden Markenzeichen entwickelt hat.
Ein Detail, das besonders ins Auge fällt, ist das GR-Branding auf der Motorabdeckung, das die zunehmend enge technische Partnerschaft zwischen
Haas und Toyota zusätzlich unterstreicht.
Die Fahrerpaarung bleibt unverändert: Bearman und Ocon bieten eine ausgewogene Mischung aus Jugend und Erfahrung. Der britische Fahrer kommt insbesondere mit dem Rückenwind erheblicher Fortschritte im letzten Drittel der vergangenen Saison in das Jahr 2026.
Ayao Komatsu bleibt als Teamchef an der Spitze, nachdem er Guenther Steiner abgelöst und den inzwischen weit verbreiteten Trend eingeläutet hat, dass engineering-geprägte Persönlichkeiten an der Spitze der Teams stehen.
Komatsu definiert Erwartungen für Haas vor der Saison 2026
Teamchef Ayao Komatsu skizzierte, was für die US-Mannschaft in den ersten Rennen realistische Ziele sein könnten, betonte jedoch, dass eine echte Bewertung erst nach den Vorsaisontests möglich sei.
„Zunächst einmal, bevor wir Rennen fahren und sogar testen, müssen wir das Energiemanagement in den Griff bekommen, das ist der entscheidende Punkt. Ich weiß nicht, ob wir das gesamte Ausmaß der Herausforderung verstehen, denn wir wissen nicht, was wir nicht wissen.‘‘
,,Dann sind wir mit der Aero-Entwicklung bislang recht zufrieden, aber wie bei allen neuen Regeln stellt sich die Frage: Ist das Ziel, das wir uns gesetzt haben, gut genug? Wenn wir testen, werden wir sicher unterschiedliche Konzepte sehen, und wenn wir etwas übersehen haben, müssen wir sehr schnell darauf reagieren.“
Für Komatsu ist der Schlüssel, sicherzustellen, dass das Projekt im Einklang mit der von Beginn an verfolgten Philosophie bleibt — und dass, sollte das Auto eine Kursänderung erfordern, jede Konzeptanpassung zügig erfolgen muss.
„Für die ersten paar Rennen geht es weniger um ein sportliches Ziel, sondern eher um ein Ziel für uns selbst. In erster Linie das PU-Management in den Griff bekommen, dann die aerodynamische Entwicklung. Wenn wir die Richtung ändern oder verschiedene Konzepte betrachten müssen, dann müssen wir das erneut zügig tun. Um bestimmte Dinge schnell umzusetzen, muss man als Team arbeiten und klare Kommunikation haben. Daran arbeiten wir seit ein paar Jahren, und das wird jetzt noch stärker gefordert, aber ich habe das Gefühl, dass wir vorbereitet sind.“