Nico Hülkenberg hat einen näheren Blick auf die allerersten Umrisse des Audi RS26 gewährt, der gestern in Barcelona sein offizielles Debüt feierte. Der deutsche Fahrer war gemeinsam mit Teamkollege
Gabriel Bortoleto der Erste, der mit dem neuen Fahrzeug der nächsten Generation auf die Strecke ging, während Audi auf die offizielle Vorstellung seines Boliden am 20. Januar in Berlin wartet.
Gemäß den Vorschriften für Filmtage teilten sich die beiden Audi-Piloten die Fahrzeit zu gleichen Teilen und legten jeweils nicht mehr als 100 Kilometer zurück. So konnte das Team die allerersten Abläufe überprüfen und validieren — einschließlich des korrekten Betriebs der Antriebseinheit und aller zugehörigen Systeme.
Trotz des privaten Tests ließen sich einige Leaks nicht vermeiden: Hülkenberg selbst teilte auf seinem Instagram-Profil ein Foto des Wagens — ein klarer Hinweis darauf, dass es sich noch um einen sehr frühen Prototyp handelt, der sich deutlich von der Version unterscheiden wird, die in Australien an den Start geht.
Dennoch war es ein Meilenstein für Audi, das mit dem Startschuss für die Kampagne 2026 die Aufmerksamkeit auf sich zog und als erstes Team auf die Strecke ging.
Binotto betont Audis Erbe im Angesicht von Red Bulls „spezifischem“ Skillset
Der ehemalige Ferrari-Teamchef mahnte zur Vorsicht bei der Einschätzung der Wettbewerbslage, während er andeutete, dass der Hersteller von seinem spezialisierten Know-how in der Entwicklung von Antriebseinheiten profitieren könnte.
Er betonte zudem, dass ein direkter Vergleich zu diesem Zeitpunkt verfrüht wäre, hob jedoch Audis umfangreiches technisches Erbe als wichtigen Vorteil für die Zukunft hervor.
Die Aussagen erfolgen vor dem Hintergrund einer wachsenden Debatte über das Kräfteverhältnis vor der Regelreform 2026, wobei Mercedes und Red Bull häufig als frühe Maßstäbe genannt werden.
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