Alonso teilt gegen die neuen F1-Regeln aus: ,,Selbst der Koch kann das Auto in diesem Tempo fahren"

13:01, 14 Feb
Aktualisiert: 18:24, 14 Feb
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Fernando Alonso schloss sich den Bedenken von Max Verstappen über die neuen Vorschriften an – wenn auch in deutlich weniger drastischer Form.
„Wenn man 10–12 statt mit 260 mit 200 km/h fährt, kann man das Auto fahren. Der Koch kann das Auto in 10–12 bei dieser Geschwindigkeit fahren“
- Fernando Alonso
Der Spanier lieferte ein konkretes Beispiel dafür, wie entscheidend das Energiemanagement in diesem Jahr sein wird, und erklärte, dass die Fahrer nun viel eher in den Kurven Energie sparen, um auf den Geraden möglichst viel zur Verfügung zu haben.
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Im Gespräch mit GPblog und weiteren Medien sagte Alonso: Hier in Bahrain waren die Kurven 10–12 historisch gesehen sehr anspruchsvoll. Man wählte früher den Abtriebslevel so, dass man 10–12 voll fahren konnte, also reduzierte man den Abtrieb, bis man 10–12 mit neuen Reifen gerade so voll fahren konnte.“
„Es war eine Fahrerkönnen-Frage, ein entscheidender Faktor für eine schnelle Rundenzeit. Jetzt sind wir in 10–12 rund 50 km/h langsamer, weil wir dort keine Energie verschwenden wollen und alles für die Geraden behalten möchten. Also statt 260 nur 200 km/h in 10–12 – da kann man das Auto fahren. Der Koch kann das Auto in 10–12 bei dieser Geschwindigkeit fahren, aber man will keine Energie verschwenden, weil man sie auf der Geraden braucht.
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Foto: Race Pictures
Abschließend sagte er: „Ich verstehe Max’ Kommentare, denn als Fahrer möchtest du in den Kurven den Unterschied machen, diese fünf Kilometer schneller fahren. Aber jetzt bestimmt, wie viel Energie dein Motor auf der nächsten Geraden haben wird. Gleichzeitig ist das F1, und es war schon immer so.
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F1-Rookie bietet konträre Sicht nach Verstappens harschem Urteil über neue Regeln

Arvid Lindblad spielte die Bedenken hinsichtlich der neuen Autos herunter und wischte die scharfe Kritik von Verstappen beiseite.
Die Kommentare des Niederländers wurden schnell zum Gesprächsthema im Fahrerlager und veranlassten viele Fahrer, ihre eigenen Ansichten zur neuesten Fahrzeuggeneration zu teilen. Lindblad, der sich auf seine erste komplette Saison in der Formel 1 vorbereitet, wurde ebenfalls gefragt — und sagte gegenüber GPblog und anderen Medien klar, dass ihn die Debatte nicht verunsichert habe.
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