Ist es der RB21 oder macht Max Verstappen den Unterschied für Red Bull Racing? Die Meinungen im Fahrerlager waren nach dem Grand Prix in Austin geteilt. Red Bull und Verstappen haben den Titelkampf wieder entfacht. Anfang des Jahres lag Verstappen noch über 100 Punkte hinter Oscar Piastri in der Meisterschaft, aber innerhalb weniger Monate hat sich
der Abstand auf nur noch 40 verkleinert. Dies hat den Glauben an einen Titel für Verstappen bei Red Bull Racing zurückgebracht.
Der viermalige Weltmeister ist ebenfalls überrascht von Red Bulls Wende. Nach dem Pressetermin im Anschluss an den Großen Preis der USA in Austin behauptete Verstappen, dass er jeden für "verrückt" gehalten hätte, der ihm dieses Szenario in Zandvoort vorgeschlagen hätte.
Tatsächlich hat Verstappen seine Chancen monatelang konsequent heruntergespielt. Seiner Meinung nach gab es überhaupt keinen Titelkampf, da die McLarens zu schnell waren, um eine ernsthafte Rolle in der Meisterschaft zu spielen. Mit nur noch fünf Rennwochenenden vor uns, wird Verstappen bereits von vielen als Weltmeister 2025 in Stellung gebracht.
Macht Verstappen den Unterschied bei Red Bull?
Die Meinungen im Fahrerlager in Austin waren noch geteilt über den entscheidenden Faktor für den Erfolg von Red Bull. Nach dem Qualifying erklärte Andrea Stella, der Teamchef von McLaren, dass die Kombination aus Verstappen und dem Red-Bull-Auto das schnellste ist und wahrscheinlich auch in den kommenden Rennen das schnellste bleiben wird.
Als der
GPblog Helmut Marko nach diesen Worten fragte, argumentierte er, dass es bei Red Bull wirklich mehr um den Fahrer geht und das Auto nicht unbedingt besser sei als das von McLaren. Allerdings hat das in Woking ansässige Team keinen Fahrer vom Kaliber Verstappens.
Jonathan Wheatley lag auf der gleichen Linie wie diese Kommentare. Der Teamchef von Sauber, der viele Jahre lang als Sportdirektor von Red Bull mit dem Fahrer zusammengearbeitet hat, erklärte, dass man Verstappen nie abschreiben darf und dass Red Bull ebenfalls eine hervorragende Arbeit im Titelkampf geleistet hat.
Max Verstappen nach seinem Sieg in Austin - Foto: RacePictures
Doch Laurent Mekies verzichtet auf einen Vergleich. Als ehemaliger Ingenieur betrachtet er, genau wie sein Kollege von McLaren, das Gesamtbild. Es geht um die Kombination aus Auto und Fahrer. Trotzdem konnte Mekies Verstappens Qualitäten nicht ignorieren. Der Franzose bezeichnete es als "Geschichte schreiben", Verstappen beim Rennen zuzusehen.
Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass Verstappen den Unterschied für Red Bull Racing ausmacht, wie die Leistungen von Yuki Tsunoda zeigen. Dies bestätigt, was viele Leute schon lange vermutet haben: Gib Verstappen ein Auto, das gewinnen kann, und er wird immer alles aus ihm herausholen. Und das kann den Unterschied in diesem Titelkampf ausmachen.
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