Max Verstappen ist der Ansicht, dass der FIA bei der Ausarbeitung der technischen Regeln und der Antriebsstrang-Regularien nicht bewusst war, wie schlecht die neuen Vorschriften für die Formel 1 ausfallen würden. Der Niederländer befürchtet, dass sich einige Grands Prix sehr seltsam anfühlen werden. In den vergangenen Tagen wurde viel über die neue Generation von F1-Autos gesprochen und geschrieben, wobei sich insbesondere Verstappen äußerst kritisch geäußert hat. Dem Red-Bull-Racing-Piloten missfällt, dass er zum Aufladen der Batterie vom Gas gehen muss.
Er findet, das passe überhaupt nicht zur Formel 1, die eher für Geschwindigkeit als für Energiemanagement stehen sollte.
FIA und Formel 1 in der Kritik
Verstappen sprach darüber mit niederländischen Medien, wo GPblog anwesend war, doch er richtete seine Worte nicht direkt an die FIA oder die Formel 1.
Er sagte: "Ich glaube, sie haben vielleicht nicht vollständig realisiert, wie schlecht es werden würde. Aber ja, wir werden sehen [in der kommenden Zeit]. Auf dieser Strecke ist es noch einigermaßen okay. Wenn du nach Melbourne gehst, siehst du wirklich, wie sehr du auf der Geraden lupfen musst."
Max Verstappen - Foto: Red Bull Content Pool
Laut Verstappen werden Strecken mit langen Geraden zu seltsamen Rennen führen, weil die Fahrer dort zurückstecken müssten. "In Melbourne, Monza zum Beispiel. In Mexiko weniger, weil die Luft dort sehr dünn ist und man viel bremst. Aber natürlich musst du auf der langen Geraden dort [lupfen]."
Auch sein Lieblingsrennen im Kalender werde nicht großartig sein, fuhr Verstappen fort. "Spa wird schlimm sein ... Ja, da gibt es einige. Las Vegas. Vielleicht müssen wir dort auf halber Geraden bremsen," erklärte der Niederländer, bevor er kurz lachte.
Dann fügte er in ernsterem Ton hinzu: "Ich mag jetzt lachen, aber natürlich ergibt das überhaupt keinen Sinn."