Nach dem Sprint-Qualifying beim Großen Preis von Brasilien ist eine Entscheidung der Stewards gefallen, nachdem Lewis Hamilton bei ihnen vorstellig geworden war. Der 40-Jährige wurde in den Raum der Stewards zitiert, weil er unter Gelb nicht ausreichend verlangsamt hatte, nachdem er früh im Sprint-Qualifying ausgeschieden war,
zum zweiten Mal in Folge in SQ2 ausgeschieden in Interlagos.
Es wurde jedoch lediglich eine Verwarnung gegen den Briten ausgesprochen, was bedeutet, dass er auf P11 bleibt.
Hamilton wurde außerdem eine Rundenzeit gestrichen, doch seine schnellste Runde aus SQ2 blieb bestehen.
Der Vorfall ereignete sich, nachdem Teamkollege
Charles Leclerc in den letzten Sekunden des zweiten Teils des Sprint-Qualifyings ins Drehen geraten war, wodurch doppelt geschwenkte Gelbflaggen ausgelöst wurden.
Lewis Hamilton drehte sich auch im FP1 und rundete damit einen enttäuschenden Freitag beim Großen Preis von São Paulo ab – Foto: Race Pictures
Wie stets vorgeschrieben, müssen Fahrer verlangsamen und zum Anhalten bereit sein, wenn Gelbflaggen geschwenkt werden. Das führte dazu, dass mehrere Fahrer ihre Runden abbrechen mussten, da sie vom Gas gingen und ihre Versuche aufgaben.
Dem vorausgegangen war zudem eine Fehleinschätzung von
Ferrari, da Hamilton nicht genügend Zeit hatte, sich durch den Verkehr zu arbeiten und eine letzte Runde zu setzen, um sein Sprint-Qualifying am Leben zu halten.
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