Warum das Verpassen des ersten F1‑Tests große Folgen für Williams hat

21:05, 23 Jan
Aktualisiert: 13:53, 24 Jan
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Für Williams dürfte die Nichtteilnahme an den ersten Testtagen erhebliche Folgen haben, die sich durch die gesamte restliche Saison ziehen werden.
Es ist ein Paradox. Ausgerechnet das Team, das als erstes die Entwicklung des 2025er Autos stoppte, um sich früh auf das diesjährige Fahrzeug zu konzentrieren, war mit seinem F1-Auto nicht rechtzeitig für den ersten Test in Barcelona fertig.
GPblog weiß, dass es innerhalb von Williams erhebliche Verärgerung gibt, da 2026 das Jahr werden sollte, in dem das Team konstant um Podestplätze kämpfen würde — und vielleicht um mehr? Doch noch bevor auch nur ein Meter gefahren wurde, liegt Williams bereits im Hintertreffen.
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Alex Albon im 2025er Auto des Williams-F1-Teams - Foto: Race Pictures

Aufholen wird eine schwierige Aufgabe

Können sie das Defizit im Laufe des Jahres wettmachen? Das wird schlicht schwierig. Wie bekannt, treten ab dieser Saison völlig neue technische Regularien in Kraft, die während der langen Saison für kontinuierliche Weiterentwicklung sorgen werden.
Die Autos, die die Teams in Barcelona auf die Strecke schicken, werden wahrscheinlich ganz anders sein als die Fahrzeuge, die im März in Melbourne am Start stehen — und bei jedem Rennen danach. Tatsächlich werden die Autos bereits zwischen dem ersten Test in Spanien und den zwei Testwochen in Bahrain deutlich weiterentwickelt sein.
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Für alle Teams ist der Test in Spanien vor allem die Gelegenheit zu prüfen, ob die Basis des Autos funktioniert, woraufhin im Nahen Osten nach und nach mehr Performance hinzugefügt wird.
Williams Test
Williams im Einsatz während eines früheren Tests - Foto: RacePictures

Williams beginnt spät mit dem Entdecken

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Für Williams beginnt die Erkenntnisphase erst in Bahrain — deutlich später als für den Rest des Feldes. Ein weiterer Nachteil: Sollte am Auto etwas nicht stimmen — etwa fragwürdige Zuverlässigkeit —, bleibt kaum Zeit, um gegenzusteuern. In gewisser Weise wird der Große Preis von Australien dann zur Testsession statt zur ersten Gelegenheit, Leistung abzurufen.
Es sei auch angemerkt: falls der Williams in Bahrain und anschließend in Australien überhaupt rennbereit ist. Berichten zufolge — wenn auch unbestätigt — hat das Auto den obligatorischen Crashtest nicht bestanden. Die Lösung dieses Problems könnte drastische Designänderungen erfordern.
Williams kann nur hoffen, dass das nicht nötig sein wird. Der Schaden ist für das ehrgeizige Team, das ohnehin schon eine vermaledeite Saison erlebt, bereits groß genug.
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