Max Verstappen und sein Red Bull Racing Team werden im Januar in die Vereinigten Staaten reisen, um den RB22 vorzustellen. Für den neuen Partner Ford hat diese Geste großen Wert. GPblog berichtete bereits am Donnerstag, dass Red Bull Racing und Racing Bulls Detroit für die Präsentation ihrer Autos für 2026 gewählt haben. Dieser Ort ist kein Zufall, denn Ford – der neue Partner beider Teams – hat dort seinen Sitz. Gemeinsam arbeiten sie bereits seit einiger Zeit an Red Bull Powertrains, den Antrieben, mit denen Red Bull Racing und die Racing Bulls ab 2026 fahren werden.
Red Bull und Ford arbeiten wirklich zusammen
Es ist eine echte Zusammenarbeit entstanden, bei der Ford eine bedeutende Rolle übernimmt. Als das Unternehmen vor einigen Jahren die Partnerschaft mit Red Bull ankündigte, wirkte es zunächst vor allem wie eine teure Marketingmaßnahme.
Ford hofft auf Siege von Max Verstappen – Foto: Red Bull Content Pool
Schließlich würde Red Bull die Motoren selbst bauen, die lediglich das „Ford“-Label tragen.
Mit der Zeit hat sich Ford immer stärker in die Entwicklung der PUs eingebracht – in der Hoffnung, dass Verstappen Grands Prix mit einem amerikanisch befeuerten Motor gewinnen kann.
Und das wäre in den Vereinigten Staaten natürlich pures PR-Gold, angesichts der wachsenden Popularität der Sportart: Ein amerikanisches Unternehmen gewinnt in der F1 – das ist Fords Traum.
Ford ist mehr als nur ein Red-Bull-Sponsor
Allein für eine Präsentation in die USA zu reisen, unterstreicht die Partnerschaft und zeigt, dass hier wirklich zwei gleichberechtigte Partner am Werk sind. Ford ist mehr als nur ein Sponsor; das Unternehmen ist Teil des Projekts.
Die Vorstellung des ersten Red Bull mit einem Ford-Motor wird in den USA garantiert für viel mediale Aufmerksamkeit sorgen, so viel ist sicher. Gerade jetzt, wo die globale Autoindustrie – auch in den Vereinigten Staaten – zu kämpfen hat, ist es unbezahlbar, Max Verstappen durch die Fabrik laufen zu sehen.
Keine noch so exorbitant teure Werbekampagne kann damit mithalten.
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