Formel Eins ist noch in Verhandlungen bezüglich der neuen Motoren, die ab 2026 eingeführt werden sollen. Wie Auto, Motor und Sport berichten, scheint es jedoch so, als würden die neuen Motoren früher als erwartet beiseite gelegt werden.
Die neuen Antriebseinheiten und die dahinterstehenden Regelungen arbeiten mit einer ungewöhnlichen und inkonsistenten 50-50-Leistungsverteilung zwischen dem Verbrennungs- und dem Hybridanteil.
Einige Fahrer haben angedeutet, dass die Höchstgeschwindigkeiten der Autos am Ende der Geraden sinken, während die Leistungsentfaltung während einer Runde inkonsistent zu sein scheint.
Auch die Kosten für ihre Entwicklung sind ein umstrittenes Thema, wobei jedem Hersteller ein Budget von 130 Millionen Dollar ausschließlich für die Antriebseinheiten zur Verfügung gestellt wird.
'F1 geht mit Unterstützung von Red Bull und Cadillac den V8-Weg'
Laut einem Bericht von Auto Motor und Sport ist die Entscheidung gefallen, und die ausgewählten Motoren zur Ersetzung der kommenden Antriebseinheiten der Spezifikation 2026 werden 2,4 Liter V8-Motoren sein.
Die vorgeschlagenen V8-Motoren hätten auch eine Hybridkomponente, die jedoch auf eine Position zwischen den aktuellen Motoren und den 2026er Motoren zurückgefahren würde, mit einer Leistungsabgabe von 220 bis 240 Kilowatt. Diese Motoren würden mit einem CO2-neutralen Kraftstoff betrieben, der in einem vorentflammten Verbrennungsverfahren im Kraftstoffsparemodus verbrannt wird.
Red Bull und Cadillac werden als Unterstützer der FIA-Initiative vorgeschlagen, zumindest laut der deutschen Website. Der Termin für die Änderung wird auf 2029 festgelegt, auf Betreiben des Regierungsorgans.
Audi und Honda legen Veto gegen die Initiative ein?
Audi und
Honda sind der Ansicht, dass drei Jahre unter den aktuellen Vorschriften viel zu wenig sind, angesichts der hohen Kosten, die mit den Investitionen in die kommenden Antriebseinheiten verbunden sind.
Für Mercedes scheint der Fall klarer zu sein, da das deutsche Unternehmen Gerüchten zufolge in Bezug auf die Leistung der 2026er Antriebseinheiten anderen OEMs voraus ist.
Während andere Hersteller, darunter angeblich Ferrari, eine Reduzierung des elektrischen Anteils der Leistungsverantwortung in den neuen Motoren fordern, besteht Mercedes offenbar darauf, das Leistungsverhältnis beizubehalten.
Wie es aktuell aussieht, versichert das deutsche Medium, dass es während des Großen Preises von Italien erneut eine Machtgipfel zur Antriebseinheit geben wird, bei dem alle Hersteller zusammen mit der FIA eine Einigung für die kommenden 2026er Regeln sowie für die folgenden Regulierungen anstreben, die bisher erst für 2031 angesetzt sind, wenn die Regulierung der Antriebseinheit 2026 ausgelaufen ist.