Nach McLaren und Aston Martin plant ein weiterer Formel-1-Hersteller den Einstieg in die Topklasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Laut The Race steht Honda kurz davor, sich zu einem Hypercar-Programm zu verpflichten. An Interesse mangelt es der WEC derzeit nicht. Ein Tophersteller nach dem anderen stößt zur höchsten Langstreckenklasse, die aktuell von Toyota und Ferrari dominiert wird. Auch Honda hat den starken Aufschwung bemerkt, was Berichten zufolge dazu beigetragen hat, dass das Unternehmen einen Einstieg ernsthaft in Erwägung zieht.
Honda soll allerdings nicht beabsichtigen, ein Programm alleine zu finanzieren. Der japanische Hersteller soll mit Inter Europol Competition – den Siegern der LMP2-Klasse in Le Mans 2023 und 2025 sowie IMSA-Klassenmeistern 2024 – einen Partner gefunden haben. Eines der beiden Autos könnte dann vollständig unter der Honda-Flagge antreten.
Max Verstappen mit dem Honda-Team - Foto: RacePictures
Honda hat bereits Acura
Honda müsste kaum einen komplett neuen Motor entwickeln. In der IMSA-Serie setzt der Hersteller bereits auf Acura, eine Marke unter dem Honda-Dach. Daher ließe sich dieses Aggregat einfach umbranden.
Die Prioritäten von Honda bleiben jedoch MotoGP und die Formel 1. In der F1 wird das Team ab 2026 Motorenlieferant von Aston Martin sein – nach Jahren großer Erfolge mit Max Verstappen und
Red Bull Racing.