Berichten zufolge werden sich die FIA und die Motorenhersteller in der kommenden Woche gleich zweimal zusammensetzen, um das viel diskutierte Thema des Verdichtungsverhältnisses zu erörtern.
Laut The Race soll das erste Treffen am Montag stattfinden, mit dem Schwerpunkt, eine klare Methodik dafür festzulegen, wie Verdichtungsverhältnisse getestet werden sollen, wenn die Antriebseinheiten bei Betriebstemperatur laufen, anstatt unter kalten, statischen Bedingungen.
Die Kontroverse in der Grauzone rührt daher, dass die Überprüfungen des Verdichtungsverhältnisses — das ab 2026 von 18:1 auf 16:1 sinken wird — unter statischen Bedingungen durchgeführt werden, was an die Flexi-Wing-Debatte des vergangenen Jahres erinnert, statt bei laufenden, heißen Motoren.
Auf das Treffen am Montag folgt am Donnerstag eine Sitzung des Power Unit Advisory Committee (PUAC) der Formel 1, nur wenige Tage vor dem Auftakt-Test in Bahrain. Das Ergebnis dieser Sitzung könnte die ersten konkreten Schritte markieren, um zu definieren, wie die Angelegenheit in naher Zukunft angegangen wird.
Ferrari gibt den Kampf um die Antriebseinheit gegen Mercedes und Red Bull nicht auf
Die Teams haben in den vergangenen Wochen Gespräche mit der FIA geführt, um zu bewerten, ob die Motorenregeln nachgeschärft werden müssen, einschließlich möglicher Anpassungen bei der Art und Weise, wie das Verdichtungsverhältnis bewertet wird.
Vorerst wird sich jedoch nichts ändern. Aktuell wird davon ausgegangen, dass Mercedes und Red Bull Ford bei der Performance der Antriebseinheiten im Vorteil sind — ein Punkt, den Ferrari weiterhin bestreitet. Gegenüber GPblog und weiteren Medien bestätigte Enrico Gualtieri, dass die Gespräche mit der FIA andauern, und stellte klar, dass Ferrari nicht beabsichtigt, die Angelegenheit fallen zu lassen.