Es könnte durchaus sein, dass Ferraris Antriebseinheit 2026 in der Lage ist, gegen den in Gerüchten besten Motor im Feld des nächsten Jahres, Mercedes', anzugreifen. Dennoch steht eine große Hürde noch bevor.
Hamilton, Leclerc und Vasseur in Monza @RacePictures
Es ist schon eine Weile her, seit
Ferrari realistisch gesehen einen Titelkampf führen konnte, abgesehen von Sebastian Vettels 2017 und 2018, in denen die Scuderia drohte, die Vormachtstellung von Mercedes zu bedrohen. Wenn man Gerüchten Glauben schenken darf, könnte das italienische Team jedoch nächstes Jahr unter den Top-Anwärtern sein.
Zumindest auf der Seite des Motors. Die italienische Abteilung von Motorsport berichtet, dass Ferraris 2026er Motor, obwohl unzuverlässig, "extrem" ist und eventuell in der Lage wäre, gegen die Antriebseinheit von Mercedes zu kämpfen, die als die Beste im Feld gilt, auch wenn es keine echten Beweise zur Unterstützung solcher Behauptungen gibt.
'Ferrari führt Experimente an, da sie eine Rückkehr an die Spitze der F1 anstreben'
Mit Hilfe der Direct-Metal-Laser-Sintering(DMLS)-Technologie kann die Scuderia angeblich verschiedene Metallpulver schmelzen, zusammen mit anderen Materialien wie Keramik, und sie zu einer potenziell leistungsstarken Mischung kombinieren, die das optimale Material für die Antriebseinheit liefern könnte, um deren Zuverlässigkeitsprobleme abzumildern.
Dies würde nicht nur zur Zuverlässigkeit beitragen, sondern auch zur Kühlung, etwas, das McLaren in dieser Saison ausgenutzt hat und trotz der Nutzung der gleichen Motoren wie sein Lieferant, Mercedes, hat das papayafarbene Team die meisten Pole-Positionen und Siege dieser Saison erzielt.
Laut Gerüchten konzentriert sich Ferrari auch auf die Verbesserung der aerodynamischen Effizienz und die DMLS-Technologie dient auch dem Zweck, so viele komplexe und verschiedene geometrische Formen zu schaffen, wie es erforderlich ist, was der Scuderia gestattet, neue Arten des Komponentenbaus 'auszudenken'.
Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiter in Maranello Berichten zufolge an der Optimierung der Größe ihrer Kühler, um die aerodynamische Effizienz zu verbessern.
Wird Ferraris 2026er Projekt erfolgreich sein?
Ob Ferrari oder irgendein anderes Team in der Lage sein wird, um die Spitzenpreise zu konkurrieren, ist derzeit noch unsicher. Das Auto dieses Jahres erwies sich im Vergleich zu seinen Konkurrenten als Rückschritt in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit.
Glaubt man jedoch den Gerüchten, dann könnte das Projekt 678 der Scuderia,
das als das erste Auto des Chassis-Direktors Loic Serra gilt seit er im letzten Oktober in Maranello begonnen hat zu arbeiten, durchaus überraschen und möglicherweise Ferraris Namen wieder an die Spitze der Formel 1 bringen.
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