In der Debatte um die Formel-1-Motoren für 2026 gibt es offenbar eine weitere Wendung. Laut Gerüchten aus dem Fahrerlager könnte eine überarbeitete Regel, die den angeblichen Vorteil von Mercedes eindämmen soll, früher als geplant in Kraft treten – mit der Folge, dass die Auswirkungen ab 2027 vollständig wegfallen.
Nach diesem Plan würde das Verdichtungsverhältnis nicht nur im kalten Zustand (Umgebungstemperatur), sondern auch im heißen Zustand (etwa 130 Grad Celsius) gemessen.
'Mercedes soll den Vorteil früher verlieren'
Laut Motorsport-Magazin ist dieser Vorschlag bereits überholt, und ein neuer Kompromiss liegt nun auf dem Tisch. Dieser Kompromiss würde den Starttermin auf den 1. Juni 2026 vorverlegen. Zudem würde er einen zweistufigen Plan einführen: Ab dem 1. Juni 2026 würde das Verdichtungsverhältnis sowohl im kalten als auch im heißen Zustand gemessen, während ab 2027 ausschließlich im heißen Zustand gemessen würde.
Der neue Kompromiss wäre für die Konkurrenz günstiger, da das frühere Inkrafttreten den Vorteil schneller beschneiden würde.
Zudem würde der Effekt ab 2027 vollständig verschwinden, da die Messungen dann nur noch im heißen Zustand erfolgen. In einem solchen Szenario würde der viel diskutierte „Trick“ von Mercedes keinen strukturellen Vorteil mehr bringen. Offiziell ist noch nichts bestätigt. GPblog hat bei der FIA und bei Mercedes um eine Stellungnahme gebeten.