Ein ungewöhnlicher Bericht aus Kuwait. Ein vermögender Investor möchte Caterham zurück in die Formel 1 bringen, hat er der Welt angekündigt. Das klingt vielversprechend. Aber die Chancen, dies in die Realität umzusetzen, sind ziemlich gering.
In einer Pressemitteilung, die online kursiert und aus der bereits mehrere Motorsport-Medien zitiert haben, steht: "Wir kündigen an, dass Saad Kassis-Mohamed Capital plant, einen inaktiven F1-Teilnehmer mit einem neuen Eintrag, SKM Racing, mit Zielsetzung 2027, vorbehaltlich der Genehmigung der FIA und der Zustimmung des kommerziellen Rechteinhabers, auf die Rennstrecke zurückzubringen."
Dieses Team ist Caterham, für das
Giedo van der Garde und andere in der Vergangenheit angetreten sind. Dieses Team ging 2014 bankrott, nach zwei schwierigen Jahren im Sport. Ein weiteres Rennoutfit wird nun als die Wiedergeburt dieses Teams gehandelt.
Vermögender Unternehmer will in die F1 einsteigen
Die Idee für das neue Projekt kommt vom 24-jährigen Unternehmer Saad Kassis-Mohamed. Er wurde zuvor vom Forbes Wirtschaftsmagazin als einer der dreißig einflussreichsten Menschen unter dreißig 'Social Impact in Africa' anerkannt.
Auf diesem Kontinent hat er eine Stiftung. Mit seiner Investmentfirma SKM Capital möchte er auch in die Formel 1 einsteigen. Dafür würde er jährlich 280 Millionen Euro investieren wollen.
Die Frage ist, wie realistisch der Wiedereintritt ist, denn im Fall von Cadillac hat sich gezeigt, wie viele Hindernisse auf dem Weg liegen, bevor ein Platz auf der Rennstrecke erlaubt ist.
Erst nachdem Cadillac als Werksteam beitreten wollte und nach vielen Diskussionen über die Verteilung der Einnahmen, gab es ein 'Go'.
Der Unternehmer aus Kuwait hat bereits verschiedene Personen identifiziert, die an dem Projekt beteiligt sein werden.
Er nannte die Namen von Elena Richter (Geschäftsführerin), Marco Bianchi (Technologie) und Aisha Khan (Leistung). Ob dies tatsächlich der Fall ist, lässt sich schwer überprüfen.