Kürzlich sagte der Teamchef und CEO von Mercedes, Toto Wolff, dass F1-Autos unter den kommenden Regulierungen von 2026 Geschwindigkeiten von 400 km/h erreichen könnten. Er bekräftigt diese Aussagen jetzt nochmal und merkt an: "Vielleicht haben einige Leute Angst bekommen." Vor der Umsetzung der F1-Motorregulierungen von 2026 gibt es im Fahrerlager viele Theorien, die gegen die kommenden Antriebseinheiten argumentieren, wobei die meisten von abnehmenden Geschwindigkeiten sprechen, sobald die Autos die Hauptschikanen passieren.
Vor diesem Hintergrund erklärt Wolff, der Teamchef von Mercedes und überzeugter Verfechter der Regulierungsänderung, die im nächsten Jahr Premiere feiern soll, die Begründung für seine 400km/h-Aussage.
Während des Großen Preises der Niederlande fragte der Österreicher fast trotzig: "Das klingt gut, oder nicht?"
"Alle reden diese Motoren schlecht, also musste ich herausfinden, gibt es etwas Positives?," überlegte Wolff auf ernsterem Ton.
'400 km/h können erreicht werden, hat jemand Angst bekommen'
"Und das ist es. Wenn man all die Energie auf einer einzigen Gerade einsetzen würde, könnten diese Autos 400 Kilometer pro Stunde fahren."
"Ich weiß nicht, ob jemand deswegen Angst bekommen hat, aber wir könnten es."
Allerdings gab er zu bedenken, dass solche Geschwindigkeiten dann einen hohen Preis haben würden.
"Aber dann wäre nicht mehr viel elektrische Energie für die anderen wenigen Kurven auf der Strecke übrig."
F1-Fahrer reagierten auf Wolff's Aussagen vor dem Großen Preis der Niederlande.
Hier können Sie ihre Gedanken dazu lesen.