Wolff möchte, dass Cadillac einen Mehrwert schafft: "Die Vergütung ist jetzt zu niedrig".

16:17, 17 Jan 2025
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Im Prinzip würde Cadillac ab 2026 das elfte Team in der Startaufstellung werden, aber es gibt noch keine endgültige Bestätigung. In den kommenden Monaten muss der endgültige Deal zwischen dem amerikanischen Team und dem Formula One Management (FOM) diskutiert und vereinbart werden. Eines der Themen ist die Einstiegsgebühr, die General Motors zahlen müsste, um an dem Wettbewerb teilnehmen zu dürfen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff hofft außerdem auf eine Entschädigung dafür, dass er seine Einnahmen unter 11 statt nur 10 Teams aufteilen muss.
In der Concorde-Vereinbarung wird derzeit vorgeschlagen, dass jedes Team 450 Millionen Dollar als Startgeld zahlen muss, um seine zukünftigen Rivalen zu entschädigen. Das liegt daran, dass der Preispool nach dem Beitritt des elften Teams auf elf und nicht nur auf zehn Parteien aufgeteilt wird. Außerdem wurde im Fall des Cadillac-Teams vorgeschlagen, dass die Amerikaner dem Wettbewerb insgesamt mehr Wert verleihen können.

Die F1-Teams verlieren durch Cadillac an Einnahmen

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Toto Wolff, der CEO und Teamchef des Mercedes F1 Teams, ist skeptisch, was den letzten Punkt angeht, wie auch einige andere Teams im Wettbewerb, sagte er gegenüber Auto, Motor und Sport. ,,Verliert ihr mehr, weil sich der Kuchen durch elf teilt oder wird das durch das Image, dass eine Weltmarke dazukommt, kompensiert?", begann der Österreicher.
Der Österreicher fuhr dann fort: ,,Im ersten Schritt verlieren wir. Wir wissen nicht, was Cadillac in die Formel 1 investieren wird. Die Ausgleichzahlung, die derzeit bei 450 Millionen Dollar liegen soll, ist zu niedrig. Das kompensiert nicht den direkten Einkommensverlust. Nur die Zeit wird zeigen, welchen Zugewinn der Sport mit einem elften Teilnehmer hat. Wenn der steigt, dann haben alle gewonnen. Aber wir wissen es nicht. Mit mir hat niemand gesprochen, was Cadillac genau vorhat."
Dennoch sagte er auch: ,,Wenn Cadillac jetzt mit einem Werkseinsatz kommt und ein entsprechendes Marketing-Budget in die Formel 1 investiert, dann ist das ein Mehrwert für die Formel 1.", schloss Wolff.
Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Kada Sárközi geschrieben
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