Wolff kritisiert Pirellis Sonderregel für den Katar-GP: „funktioniert nie“

11:31, 02 Dez 2025
Aktualisiert: 16:28, 02 Dez 2025
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Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat die von Pirelli beim Großen Preis von Katar auferlegte Begrenzung der Reifenstints kritisiert und darauf bestanden, dass die Reifenregel „nie funktioniert“.
„Die verpflichtenden zwei Stopps funktionieren nie.“
- Toto Wolff
Im Gespräch mit GPblog in Katar argumentierte der 53-Jährige, dass solche Einschränkungen letztlich alle Teams zu derselben Strategie zwingen, Vielfalt nehmen und die Unvorhersehbarkeit der Rennen verringern.
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„Ich finde, die verpflichtenden zwei Stopps funktionieren nie. Ich glaube, jeder wird zur gleichen Zeit an die Box kommen. Ich hatte das in der TTM, wo wir alle Varianten ausprobiert haben: verpflichtende Stopps, verpflichtende Stopps in einem bestimmten Fenster, mit den Reifen herumspielen – nichts davon funktioniert jemals,“ sagte Wolff.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff – Foto: RacePictures
Mercedes-Teamchef Toto Wolff – Foto: RacePictures
Der österreichische Motorsportchef betonte zudem, dass sich Strategien natürlicher entwickeln sollten, um dynamischeres Racing zu ermöglichen.
„Man muss die Strategien einfach laufen lassen. Man muss die Leute einen Einstopp fahren lassen und sie mit abbauenden Reifen kämpfen lassen, während andere auf eine Zwei-Stopp-Strategie gehen und sich mit reiner Pace wieder nach vorne kämpfen. Genau das muss man tun,“ fügte er hinzu.
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Abschließend regte Wolff mögliche Änderungen am Layout des Lusail International Circuit an, falls die Organisatoren mehr Überholmöglichkeiten schaffen wollen.
„Ich finde, Katar ist ein spektakulärer Austragungsort. Es ist ein großartiger Ort. Was diese Jungs hier im Fahrerlager gemacht haben, ist wirklich, wirklich bewundernswert.“
„Wir sollten uns vielleicht das Layout ansehen und ob eine Verlängerung der DRS-Zone der einfachste Weg ist, Überholmöglichkeiten zu schaffen. Vielleicht kann man in Kombination mit der DRS-Zone Kurve 1 enger machen. Ja, das sollte man sich anschauen,“ schloss er.
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Beim Großen Preis von Katar führten Reifenhersteller Pirelli gemeinsam mit der FIA ein Reifenstint-Limit von 25 Runden ein, um mögliche Reifenschäden zu vermeiden, die durch den aggressiven Abrieb des Lusail-Kurses häufig auftreten.

Haas-Teamchef schlägt Pirelli Reifentlösung vor

Zuvor schlug Haas-F1-Teamchef Ayao Komatsu eine Lösung für das Reifenverschleiß-Problem vor, das zur verpflichtenden Zwei-Stopp-Regel für das Katar-Rennen führte.
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Der 49-Jährige regte an, Pirelli solle die Konstruktion seiner Reifen überdenken und sie so robust bauen, dass sie dem aggressiven Abrieb der Strecke in Katar standhalten.

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