Wolff gegen Hamilton: "Wir müssen abwarten, wie sich das wirklich entwickelt".

13:52, 16 Jan 2023
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Toto Wolff verfolgte mit gerunzelter Stirn die Nachricht, dass es Fahrern und Teams künftig nicht mehr erlaubt sein wird, ohne Genehmigung der FIA politische Statements abzugeben. Der österreichische Teamchef hofft, dass die Organisation die neue Regel noch einmal überdenkt, sagte er gegenüber The Sun.
Damit setzt sich Wolff für den Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton ein, der dafür bekannt ist, sich gegen Diskriminierung und Rassismus einzusetzen. Zusammen mit Sebastian Vettel, der Ende des letzten Kalenderjahres aus der Formel 1 ausgestiegen ist, sorgte er rund um die Rennwochenenden für Aufmerksamkeit, auch online und während der Pressekonferenzen.

Wolff hofft auf zukünftige Gespräche

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Das dürfte in dieser Saison etwas schwieriger werden, da der Brite erst die Erlaubnis der FIA einholen müsste. Für Wolff ist klar, dass FIA-Boss Mohammed Ben Sulayem und Hamilton gut daran täten, sich an einen Tisch zu setzen und zu schauen, wie man sich arrangieren kann.
"Wir müssen sehen, wie sich die Sache wirklich entwickelt", sagte Wolff im Gespräch mit dem Medium. "Wir verstehen, dass der Sport nicht dazu da ist, sich mit der Politik zu vermischen, sondern im Gegenteil, um zu vereinen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Mohammed und die FIA es gut meinen und die richtigen Dinge erreichen wollen."
Der Mercedes-Teamchef ist sich sicher, dass sie sich verstehen werden. "Wenn Lewis in der Vergangenheit mit Mohammed gesprochen hat, endete das immer in einer positiven Diskussion, also glaube ich nicht, dass die Dinge so hart sein werden, wie sie aufgeschrieben sind, wenn die Leute zusammen am Tisch sitzen."
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