Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat den Schachzug von Ferrari gelobt, Frédéric Vasseur an der Spitze zu behalten, beschreibt die Entscheidung als selbstverständlich und träumt von einem besonders reizvollen Ferrari-F1-Szenario. Wolff lobt Vasseurs Verlängerung: 'Alles andere wäre wirklich dumm gewesen'
“Jede andere Wahl wäre wirklich dumm gewesen,” sagte Wolff der La Gazzetta dello Sport.
“Ich kenne Fred seit wir in unseren frühen Zwanzigern waren und ich kenne seinen Wert als Motorsport-Mann. Ich kenne seine unternehmerische Vision und seine Stärke.''
"Jemanden wie ihn im Team zu haben, ist ein Segen und man muss bedenken, wie viel Zeit es in der F1 dauert, ein erfolgreiches Projekt zu erstellen.”
Vasseur, der Anfang 2023 die Leitung in Maranello übernahm, wird das Verdienst zugeschrieben, die Operationen von Ferrari stabilisiert und die Leistung nach Jahren der Inkonsistenz verbessert zu haben.
Nach dem letzten Jahr schien in diesem Jahr wieder ein legendärer McLaren-gegen-Ferrari-Titelkampf im Gange zu sein. Allerdings machten die Unfähigkeit des Teams, mit ihrem 2025er Auto zurechtzukommen, und McLarens überragender MCL39 dies unmöglich.
Wolffs Ferrari 'Traum' enthüllt
Wolff, dessen Mercedes-Team auch eine schwierige Kampagne durchmacht, bleibt im Kampf gegen Ferrari hinter McLaren, wenn auch nur um den zweiten Platz, etwas, das der Österreicher hofft, dass es sich in der Zukunft ändern wird.
Gegen wen möchte Wolff, dass Mercedes in der Zukunft um Titel kämpft? Der Mercedes-Teamchef und CEO antwortete ohne zu zögern: “Die Antwort ist einfach: Ferrari.”
“Ferrari gegen Mercedes zu sehen, wäre fantastisch. Ein Klassiker. Und dann Lewis (Hamilton) und Charles (Leclerc) gegen Kimi (Antonelli) und George (Russell), eine unglaubliche Herausforderung.''
"Ein italienischer Fahrer gegen ein italienisches Auto: könntest du dir das vorstellen? Ich habe keinen Zweifel, dass dieses Duell stattfinden wird, nächstes Jahr oder in der Zukunft. Wir werden es erleben, und es wird fantastisch sein.”
Die Aussicht auf ein Aufeinandertreffen von Hamilton und Leclerc gegen Antonelli und Russell würde tatsächlich eine der ikonischsten Rivalitäten der Formel 1 wiederbeleben: Ferrari gegen Mercedes, etwas, von dem Wolff glaubt, dass es dem Sport nur gut tun würde.