Ein genauerer Blick auf Guillaume Rocquelin — besser bekannt als „Rocky“ — den Mann, der nach dem Abschied von Helmut Marko das Red-Bull-Juniorprogramm weiterführen soll. Markos Aussagen im Anschluss an den Großen Preis von Abu Dhabi sorgten für Aufsehen, da er Zweifel daran aufkommen ließ, ob er im nächsten Jahr in Milton Keynes bleiben würde. Darauf folgte
eine offizielle Erklärung, die die Trennung der beiden Parteien nach 20 Jahren großer Erfolge und einer langen Liste entdeckter Talente bestätigte.
Guillaume Rocquelin mit Sebastian Vettel - Foto: Race Pictures
Wer ist Guillaume „Rocky“ Rocquelin?
Der 1974 in Dijon geborene Franzose studierte Ingenieurwesen am Grenoble Institute of Technology, bevor er seine Motorsportkarriere in den USA begann, wo er als Streckeningenieur in CART und IndyCar tätig war.
Seinen Karriere-Durchbruch erlebte er 2006, als Red Bull ihm die Rolle des Renningenieurs von David Coulthard anvertraute.
Nach Coulthards Rücktritt zwei Jahre später blieb Rocquelin im Team, als Sebastian Vettel den Platz übernahm — eine Konstellation, die zu einem der ikonischsten Fahrer-Ingenieur-Duos der Formel-1-Geschichte werden sollte.
Rocquelin blieb sechs Saisons an der Seite des vierfachen Weltmeisters, bevor er 2015 zum Head of Race Engineering befördert wurde — eine Position, die er bis 2022 innehatte.
Der Große Preis von Australien 2022 markierte sein letztes komplettes Rennwochenende an der Strecke — abgesehen von einigen gelegentlichen FP1-Einsätzen —, da er durch Max Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase ersetzt wurde.
Ab April 2022 übernahm Rocquelin eine Schlüsselrolle, die sich auf die Unterstützung der Entwicklung der Fahrer im Red Bull Junior Team konzentriert.
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