Lewis Hamilton und Max Verstappen gehörten zu den wenigen Fahrern, die im ersten freien Training in Brasilien keine echte Qualifying-Simulation fuhren. Der siebenfache Weltmeister entschied sich – wie auch sein Teamkollege – dafür, einen Reifensatz für das Sprint-Qualifying am Nachmittag aufzusparen, selbst wenn das bedeutet, völlig im Dunkeln und ohne Referenzwerte ins Qualifying zu gehen.
Die beiden Ferraris beendeten FP1 auf dem drittletzten und vorletzten Platz, nur vor Yuki Tsunodas RB21, dessen Sitzung nach einem Einschlag in die Barrieren in den ersten Minuten stark beeinträchtigt war.
Verstappen hingegen setzte – als Einziger neben seinem Teamkollegen – auf Soft-Reifen, brach seine Runde jedoch gegen Ende ab und kehrte an die Box zurück, nachdem er in Sektor eins und zwei Zeiten gefahren hatte, die dennoch langsamer waren als die der beiden McLarens auf Medium.
McLaren mit dominanter Pace in Brasilien
McLaren gab in FP1 das Tempo vor: Norris schnappte sich die Bestzeit mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,023 Sekunden vor Teamkollege Oscar Piastri, nachdem er über weite Strecken der Session hinterhergefahren war. Die beiden waren die einzigen Fahrer unter 1:10 und signalisierten damit einen starken Start ins Wochenende.
Red Bull hatte eine deutlich schwierigere Session. Verstappen fand im RB21 keinen richtigen Rhythmus und musste seinen einzigen Versuch auf Soft-Reifen abbrechen, während Tsunoda – wie bereits erwähnt – früh in Schwierigkeiten geriet. Trotz der begrenzten Fahrzeit bot die Session dennoch einen klaren Einblick in die Kräfteverhältnisse. Die große Frage ist nun, wer sich in knapp einer Stunde die Sprint-Pole schnappt.
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