Jacques Villeneuve glaubt, dass Max Verstappen niemals beabsichtigt hatte, Red Bull Racing zu verlassen. Laut dem Weltmeister von 1997 hat das Verstappen-Lager in diesem Jahr einen Machtkampf im Team gewonnen, was seiner Meinung nach ein guter Grund ist, vorerst zu bleiben. Verstappen bestätigte kürzlich, dass er bis 2026 bei Red Bull bleiben wird, trotz der enttäuschenden Leistung des RB21. Die Rückkehr zur Ruhe innerhalb des Teams spielte sicherlich eine Rolle bei dieser Entscheidung.
Villeneuve: ‘Marko und Verstappen haben Horner besiegt’
Villeneuve versteht die Entscheidung des Niederländers. „Ich glaube, dass viele Leute mit dieser Frage gerungen haben,” sagte der Kanadier zur La Gazzetta dello Sport.
„Es gab einen internen Krieg. Helmut Marko und Jos Verstappen haben diesen Krieg gegen Christian Horner gewonnen.”
Laut Villeneuve hat dieser Konflikt tatsächlich die Struktur des Teams beeinflusst. „Das alles hat das Team zweifellos geschwächt,” sagt der ehemalige Formel-1-Fahrer.
Er glaubt jedoch, dass ein Weggang für Verstappen nie wirklich eine Option war: „Max wird nächstes Jahr erneut bewerten, was er tun will, aber zu gehen wäre ein Risiko gewesen, das – so denke ich – nie wirklich im Interesse des Verstappen-Lagers war.”
Es ist schon seit einiger Zeit klar, dass Verstappen nie wirklich gehen wollte, und der viermalige Weltmeister - trotz anhaltender Gerüchte über einen möglichen Wechsel zu Toto Wolffs Mercedes – hat dies immer betont.
Zudem ist 2026 nicht unbedingt der beste Zeitpunkt für einen Wechsel, da noch unklar ist, wo alle F1-Teams stehen, wenn die neuen Regeln in Kraft treten. Verstappen kann daher abwarten und sehen, wie sein Team 2026 abschneidet, und anhand dessen möglicherweise seine Optionen prüfen.