Jacques Villeneuve glaubt nicht, dass Mercedes im Jahr 2026 denselben Vorteil haben wird wie 2014 bei der Einführung von Hybridantrieben und denkt, dass die anderen Teams diesmal nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden. Bis zum Jahr 2026, in dem die Formel 1 eine ihrer größten technischen Revolutionen in jüngster Zeit durchlaufen wird, sind noch einige Monate Zeit, aber die Aufregung, wie die neuen Autos und Antriebsstränge aussehen werden, ist bereits jetzt groß.
Wie seit einiger Zeit bekannt ist, werden die neuen Motoren radikal anders sein als die, die wir im letzten Jahrzehnt gesehen haben, mit einer 50/50 Splitting zwischen Elektro- und Verbrennungsleistung.
Diese Veränderung wird zwangsläufig die Wettbewerbsordnung neu gestalten, insbesondere in Kombination mit anderen Modifikationen wie der Rückkehr der aktiven Aerodynamik.
Fahrer und Teams befürchten, dass die Dominanz von Mercedes, die mit dem Beginn der Hybrid-Ära im Jahr 2014 zu sehen war, sich im nächsten Jahr wiederholen könnte, angesichts der umfangreichen Expertise des Teams aus Brackley auf der Antriebsseite.
Villeneuve verwirft Theorie eines Mercedes PU-Vorteils für 2026
Der Weltmeister von 1997,
Jacques Villeneuve, teilt diese Befürchtung jedoch nicht und glaubt, dass die Teams diesmal nicht wie vor 11 Jahren überrascht werden.
"In 2014 hatte Mercedes einen fünfjährigen Vorsprung vor seinen Rivalen und hatte leistungsstärkere Motoren in der Garage, als die anderen mit ihren Antriebssträngen aufzuholen begannen,", sagte er einer Wettseite.
''Weil das damals passiert ist, erwarten viele jetzt, dass das Gleiche wieder in 2026 passieren wird. Aber ich glaube nicht, dass die anderen Hersteller diesmal überrascht werden.''
''Jeder beginnt jetzt mit einem soliden Verständnis dafür, wie diese Antriebseinheiten funktionieren, warum sollte Mercedes also einen weiteren großen Sprung nach vorne machen können? Die Technologie ist die gleiche, nur anders angewendet.''
''Die Gerüchte über die Motorensuperiorität von Mercedes sind genau das - Gerüchte. Niemand weiß wirklich, was hinter den Kulissen in den verschiedenen Designabteilungen vor sich geht.''
Schließlich fügte er hinzu: ''In jedem Fall scheint diese Antriebseinheitenregulierung nicht lange Bestand zu haben und hoffentlich wird kein einzelner Motor den anderen weit überlegen sein. Denn ein solcher Vorteil hält in der Regel lange an und ist nicht so schnell wieder wettzumachen wie Verbesserungen am Chassis oder in der Aerodynamik.”