Stephen Knowles, als leitender Rennstrategie-Ingenieur für Red Bull Racing, begleitet Max Verstappen zu den Rennkommissaren. Und er hat jetzt enthüllt, wie gut sich der Red Bull Racing-Fahrer mit den Regeln auskennt. Stephen Knowles, in seiner Rolle als leitender Rennstrategie-Ingenieur, begleitet Max Verstappen unter anderem zu den Rennkommissaren. Diese Aufgabe erfüllte zuvor Jonathan Wheatley. Der Brite des österreichischen Rennteams sprach im The Inside Track-Podcast über seine Beziehung zum viermaligen Weltmeister.
Red Bull Boss Knowles diskutiert seine Beziehung zu Verstappen
„Er ist wirklich gut“, begann Knowles. „Er ist wahrscheinlich so, wie er wirklich rüberkommt. Er ist sehr direkt. Oft wird oftmals betont - und das ist absolut wahr - dass er ein enormes Fassungsvermögen hat.''
"Während er das Auto fährt, kann er auch viele Variablen in Bezug auf die Strategie aufnehmen und über Anpassungen an der Setup und seine verschiedenen Werkzeuge nachdenken."
Der Sportdirektor glaubt, dass die Art und Weise, wie Verstappen manchmal gerade so die Regeln nutzt, ihn eigentlich zu einem stärkeren Fahrer macht.
„Er hat ein wirklich, wirklich gutes Verständnis für Sportregeln und Fahrerleitlinien.''
"Und ich weiß, dass auch viel darüber berichtet wurde, dass er eine Kunst daraus gemacht hat, genau zu lernen, was man darf und was nicht, was man tun sollte und was nicht, und das wirklich auszunutzen.''
„Und manchmal teilt er vielleicht die Meinungen, aber ich denke, das ist ein Bereich der Leistung wie alles andere.''
"Die Regeln, nach denen wir fahren, gehören zum sportlichen Umfeld. Und das Beste aus ihnen herauszuholen, ist ein großer Teil, ein großer Bereich der Leistung, genau wie die reine Geschwindigkeit."
Max Verstappen in Ungarn - Red Bull Contentpool
Knowles schätzt auch die Art der Kommunikation des Niederländers sehr. "Er nimmt viel auf. Wir haben sehr ehrliche Gespräche. Er ist nicht die Art von Person, um die man herumreden muss. Man kann sehr direkt sein, was ich wirklich schätze," sagte Knowles.
Das letzte Mal, dass Knowles mit Verstappen zu den Rennkommissaren gehen musste, war in Ungarn. Der Niederländer musste sich dann wegen eines Überholmanövers gegen Lewis Hamilton melden. Am Ende entschieden die Rennkommissare, keine Strafe für den Vorfall zu verhängen.