Verstappens GT-Erfolg löst beispiellose Regeländerung mit aus

13:55, 15 Nov 2025
Aktualisiert: 20:45, 15 Nov 2025
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Deutsche Motorsport-Funktionäre haben nach Max Verstappens GT-Rennerfolg im September eine wichtige Regeländerung angekündigt.
Simracing gilt nun als legitimer Weg, um eine Rennlizenz für die Nordschleife zu erwerben. Offizielle verweisen dabei auf Verstappens Simracing-Erfolge als einen entscheidenden Faktor für die Änderung.
Dies folgt auf Verstappens jüngsten Sieg in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS). Er hatte zuvor keine reale GT-Rennerfahrung und stützte sich ausschließlich auf das, was er im Online-Simracing gelernt hatte.
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VLN-Sportdirektor Christian Vormann bezeichnete Verstappens Simracing-Vorbereitung als „entscheidend“ und erklärte, es sei „keine Überraschung, dass er sich sofort wohl gefühlt hat“.

Simracer dürfen auf der Nordschleife starten

Der Deutsche Motor Sport Bund ändert die Regeln für die DMSB-Nordschleifen-Permit, die nun auch Simracer zur Teilnahme berechtigen.
Für den Erwerb einer Lizenz der Stufe B reicht es jetzt aus, an einer bestimmten Anzahl von Simracing-Events in der NLS teilgenommen zu haben.
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Diese Änderung gilt jedoch nur für die Permit B und nicht für die höherwertige Permit A. Das bedeutet, Simracing allein genügt weiterhin nicht, um für die schnellsten Fahrzeuge zugelassen zu werden.
Max Verstappens Red Bull und der 296 Ferrari GT3 von Verstappen.com Racing/Emil Frey Racing
Max Verstappens Red Bull und der 296 Ferrari GT3 von Verstappen.com Racing/Emil Frey Racing
Verstappens Teamkollege während seiner GT-Einsätze war Chris Lulham, ein Fahrer, dessen Erfahrung größtenteils im Simulator gesammelt wurde.
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Der Brite hielt an der Seite von Verstappen hervorragend mit, was bei ihrem ersten GT-Rennen in der Topkategorie auf der deutschen Strecke direkt zum Sieg führte.

Verstappen als Regelveränderer

Max Verstappen war regelmäßig Auslöser für Regeländerungen in der Formel 1.
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Das bekannteste Beispiel sind wohl die Änderungen an der Formel-1-Superlizenz, die Verstappen inspiriert hat.
Verstappen erhielt seine Superlizenz im Alter von siebzehn Jahren, doch fast unmittelbar danach entschied die FIA, dass Fahrer mindestens achtzehn sein müssen, um für die Superlizenz in Frage zu kommen.

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