Ein guter Start für Max Verstappen und Red Bull in Baku: Der Holländer beendete das FP1 auf dem siebten und das FP2 auf dem sechsten Platz. Der viermalige Weltmeister ist sich jedoch unsicher, was er von den anstehenden Sessions erwarten kann.
Max in Baku.- Foto: RacePictures.com
,,Es war nicht allzu schlecht, ehrlich gesagt."
- Max Verstappen
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Laut Verstappen fühlte sich der RB21 nicht allzu schlecht an. Die Lücke zu Ferrari und McLaren in FP2 scheint überwindbar, obwohl er einräumt, dass es auf einer Strecke wie Baku oft auf Faktoren wie das Ausnutzen des Windschattens oder die Reifengestaltung ankommt.
Max sagte gegenüber F1: "Es war nicht allzu schlecht, ehrlich gesagt. Aufbauend darauf, aber ich denke, wieder, was für uns positiv war, ist dass das Auto ziemlich gut fühlte, daher scheint es, als hätten wir ein stabiles Gleichgewicht gefunden, wissen Sie, und das ist, was wir brauchen. Diese Strecke ist natürlich sehr speziell in ihrem Layout und es ist einfach, ja, alles muss zusammenkommen, um eine gute Runde zu erzielen. Nur Feineinstellungen, ein paar Kleinigkeiten und hoffentlich wird es morgen besser sein."
Die Red Bulls waren nicht so schnell wie Ferrari und McLaren, obwohl man annimmt, dass die papaya-farbenen Autos ihr volles Potenzial noch nicht gezeigt haben. Verstappen reflektierte:"Als ob Ferrari wirklich in Form ist, aber sie sind hier immer sehr schnell. Es ist eine sehr spezielle Strecke, wie ich bereits sagte. Ich weiß nicht einmal, wie schnell McLaren sein wird. Ich erwarte, dass einige Teams recht eng beieinander liegen und dann kommt es darauf an, eine perfekte Runde zu fahren oder die Reifen zum richtigen Zeitpunkt zu wechseln, denn das ist hier immer sehr schwierig."
Schließlich betonte Verstappen die Wichtigkeit des Windschattens im Qualifying: "Dann ehrlich gesagt, mit einer so langen Gerade, wenn Sie mit ein bisschen Windschatten Glück haben, gewinnen Sie leicht zwei Zehntel, das kann auch einen ziemlich großen Unterschied ausmachen."
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Marko ebenfalls positiv über die Chancen von Red Bull
Über den Freitag des Teams in Aserbaidschan sprach der österreichische Externberater ebenfalls positiv über den Rest des Wochenendes.
In seinem Urteil sagte Marko: "Ich glaube, dass wir morgen im Qualifying in den Top 3 sein werden. Das bedeutet, dass wir auch um den Sieg im Rennen kämpfen können. Der Schwung ist da, das Auto hat ein breiteres Fenster, und es ist einfacher einzustellen. Das ist definitiv ein Fortschritt."